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Impressum

PLUNDA ist ein Angebot der
Wakono GmbH
Vorderbreitenthann 20
91555 Feuchtwangen
Deutschland

Vertreten durch den Geschäftsführer Andreas Nowakowitsch

Kontakt
E-Mail: hallo@plunda.app
Kontaktformular: plunda.app/hilfe#kontakt

Registereintrag
Amtsgericht Ansbach, HRB 6199

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer nach § 27a Umsatzsteuergesetz
DE305073442

Nutzungsbedingungen

Inhalt

1. Worum es geht

PLUNDA ist eine App für Angebote unter Freunden. Du fotografierst Dinge, die du abgeben willst, legst sie in Listen und teilst die Listen mit Menschen, die du kennst, etwa über WhatsApp oder Instagram. Wer deinen Link hat, sieht deine Angebote und kann dich fragen, in der App oder ohne App.

PLUNDA ist ein Angebot der Wakono GmbH. „Wir“ heißt in diesen Bedingungen: die Wakono GmbH. Unsere Anschrift steht im Impressum.

PLUNDA ist kostenlos und zeigt keine Werbung. PLUNDA gibt es nur in Deutschland.

Diese Bedingungen regeln, wie du PLUNDA nutzt und was dabei für alle gilt. Wie wir mit deinen Daten umgehen, steht in der Datenschutzerklärung.

2. Wer PLUNDA nutzen darf und wann diese Bedingungen gelten

Du musst mindestens 18 Jahre alt sein. Wir prüfen dein Alter nicht. Mit deiner Zustimmung zu diesen Bedingungen sagst du uns, dass du 18 oder älter bist.

PLUNDA ist nur für Privatleute. Gewerbliche Angebote sind nicht erlaubt.

Diese Bedingungen gelten für alle, die PLUNDA nutzen:

  • in der App mit Konto, auch wenn du bei einer gemeinsamen Liste mitmachst,
  • in der App ohne Konto,
  • ohne App, wenn du fragst oder einer Liste oder einer Person folgst.

In der App stimmst du ihnen zu, bevor du deinen ersten Artikel fotografierst, und wenn du ein Konto anlegst oder dich anmeldest. Ohne App stimmst du zu, wenn du eine Frage abschickst oder einer Liste oder einer Person folgst. Wer nur etwas meldet, muss nicht zustimmen.

Halte die Zugangsdaten zu deinem Konto geheim, ebenso die Links aus unseren E-Mails zu deinen Gesprächen. Nutzt jemand anderes dein Konto, schreib uns an hallo@plunda.app.

3. Was PLUNDA ist und was nicht

PLUNDA bringt Menschen zusammen: die, die etwas abgeben, und die, die danach fragen. Mehr tun wir nicht.

  • Preis, Bezahlung und Übergabe macht ihr direkt miteinander aus. Ein Vertrag über einen Artikel, etwa ein Kauf oder eine Schenkung, kommt nur zwischen euch zustande. Wir sind daran nicht beteiligt.
  • Was ihr euch in einem Gespräch zusagt, kann für euch verbindlich sein, auch wenn die App es nicht festhält.
  • In PLUNDA gibt es keinen Knopf zum Kaufen, keine Bezahlung, keinen Versand und keine Bewertungen.
  • PLUNDA erfasst nicht, ob, an wen und zu welchem Preis etwas den Besitzer wechselt. „Schon weg“ heißt nur, dass ein Artikel nicht mehr zu haben ist, und hängt an keiner Person. „Reserviert“ zeigt, für wen du etwas zurücklegst; was das zwischen euch bedeutet, klärt ihr selbst.
  • Deshalb können wir nicht bestätigen, dass etwas übergeben oder bezahlt wurde, und stellen keine Nachweise darüber aus.
  • Wir prüfen nicht, ob Angaben stimmen, ob ein Artikel echt ist oder ob jemand die Person ist, die er zu sein scheint. Wer ohne App fragt, gibt nur einen Namen und eine E-Mail-Adresse an.
  • Für Artikel, Fotos, Texte und Nachrichten ist verantwortlich, wer sie hochlädt oder schreibt.

4. Deine Artikel, Fotos und Texte

Für alles, was du in PLUNDA hochlädst oder schreibst, bist du verantwortlich: Artikel mit Fotos, Titel und Beschreibung, die Namen deiner Listen, deinen Vornamen, dein Profilfoto und deine Nachrichten. Dafür gilt:

  • Biete nur an, was dir gehört oder was du abgeben darfst.
  • Beschreib jeden Artikel ehrlich, auch Mängel, die du kennst.
  • Schreib keine besonders geschützten Angaben in Artikel und Nachrichten, etwa zu Gesundheit oder Religion, über dich nicht und über andere Menschen erst recht nicht.
  • Nimm nur Fotos und Texte, die du selbst gemacht hast oder verwenden darfst.
  • Nimm nur Fotos vom Artikel, ohne Personen, auch ohne Kinder.
  • Zeig andere Menschen nur, wenn sie einverstanden sind. Für Kinder entscheiden ihre Eltern.
  • Gib dich nicht als jemand anderes aus, und gib nur eine E-Mail-Adresse an, die du selbst nutzt.
  • Ein Artikel ist ein Angebot von dir. Werbung für Geschäfte, Dienste oder andere Seiten gehört nicht hierher.

Bei deinen Listen und Artikeln steht dein Vorname. Dein Profilfoto sehen in der App die Menschen mit Konto, mit denen du zu tun hast; alle anderen sehen deine Anfangsbuchstaben.

5. Was nicht angeboten werden darf

Für anstößige Inhalte gibt es bei PLUNDA keine Toleranz. Kein Artikel, kein Foto und kein Text darf eines dieser Dinge zeigen, anbieten oder verherrlichen:

  1. sexuelle Inhalte oder Nacktheit,
  2. Gewalt, Blut oder Verletzungen,
  3. Hass oder Hetze gegen Menschen wegen ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihres Geschlechts, einer Behinderung oder ihrer sexuellen Orientierung, dazu verbotene Kennzeichen wie das Hakenkreuz,
  4. Beleidigung, Bedrohung oder Bloßstellen einer Person,
  5. echte Schusswaffen, auch Schreckschuss-, Gas- und Signalwaffen, dazu Munition und verbotene Waffen,
  6. Drogen, auch Cannabis,
  7. verschreibungspflichtige Medikamente.

Das gilt für alles, was du zeigst oder schreibst, auch für dein Profilfoto, die Namen deiner Listen und deine Nachrichten.

Ausdrücklich erlaubt sind zum Beispiel:

  • Kinderkleidung, auch getragen, auch Bodys und Unterwäsche für Babys und Kinder,
  • Stillbedarf wie Stillkissen und Milchpumpen,
  • Bademode, auch Bikinis,
  • Spielzeugwaffen und Kindermesser,
  • Haushalts- und Küchenmesser, Werkzeug,
  • Camping- und Sportausrüstung, auch Beil, Taschenmesser und Gaskartuschen.

Es zählt, was du anbietest, nicht, wofür jemand es missbrauchen könnte. Die übrigen Regeln gelten auch für diese Dinge.

Außerdem darfst du nichts anbieten oder zeigen, was das Gesetz verbietet oder Rechte anderer verletzt. Vorab prüft PLUNDA nur Fotos auf Nacktheit und Texte auf Wörter einer Liste (Abschnitt 8). Alles andere kannst du uns melden (Abschnitt 9).

6. Wie ihr miteinander umgeht

Für Menschen, die andere beleidigen, bedrohen oder bedrängen, gibt es bei PLUNDA keine Toleranz. In Gesprächen, in Listen und überall sonst gilt:

  • Beleidige, bedrohe oder bedränge niemanden, und stell niemanden bloß. Das gilt auch, nachdem dich jemand blockiert hat.
  • Hetz nicht gegen Menschen (Abschnitt 5, Punkt 3).
  • Täusche niemanden, etwa mit falschen Angaben, erfundenen Angeboten oder dem Versuch, an Geld oder Daten zu kommen.
  • Schick keine Werbung und nicht viele gleiche Nachrichten an Menschen, die sie nicht wollen.
  • Stör den Betrieb nicht, etwa mit automatischen Abrufen, und nutz keine Fehler aus.

Haben wir dein Konto gesperrt, darfst du die Sperre nicht mit einem neuen Konto umgehen. Dein Konto löschen kannst du trotzdem jederzeit (Abschnitt 15).

7. KI-Vorschläge

Bevor du deinen ersten Artikel fotografierst, wählst du: mit oder ohne KI-Vorschläge. Ändern kannst du deine Wahl jederzeit im Profil unter „KI-Vorschläge“.

Mit KI-Vorschlägen schaut sich eine KI von Google (Gemini) die Fotos deines Artikels an und schlägt Titel, Beschreibung, Zustand, Marke, Größe und Farbe vor. Die KI kann sich irren. Andere sehen einen KI-Vorschlag erst, wenn du ihn bestätigt hast. Was du übernimmst, ist dein Text, und du bist dafür verantwortlich wie für alles, was du selbst schreibst. Den Preis bestimmst du.

Ohne KI-Vorschläge schreibst du den Text selbst. Was die KI schon vorgeschlagen hat, bleibt stehen, wenn du die KI-Vorschläge ausschaltest. Die Prüfung aus Abschnitt 8 läuft in beiden Fällen.

Was die KI bekommt und wo sie arbeitet, steht in der App unter „Mehr zur KI“ und in der Datenschutzerklärung.

8. Was PLUNDA vorab prüft

Damit niemand Nacktbilder zu sehen bekommt, prüft PLUNDA jedes Foto direkt auf deinem Handy, bevor es hochgeladen wird: die Fotos deiner Artikel, das Foto vom Etikett und dein Profilfoto. Die Prüfung läuft für alle, mit und ohne Konto, auch ohne KI-Vorschläge. Für diese Prüfung geht nichts an uns oder an Google, und außer dir erfährt niemand das Ergebnis.

Was dann passiert. Sieht ein Foto für die Prüfung nach nackter Haut aus, kommt es nicht in deinen Artikel und wird nicht hochgeladen. Die übrigen Fotos derselben Auswahl kommen dazu. Die Prüfung kann sich irren, etwa bei einem hautfarbenen Body auf hellem Teppich; nimm dann ein anderes Foto, am besten auf einem anderen Untergrund. Lässt sich die Prüfung auf deinem Handy nicht starten oder nicht zu Ende führen, geht das Foto ungeprüft durch.

Wortliste. Eine Liste beleidigender und anstößiger Wörter prüft Titel, Beschreibung, Marke, Größe und Farbe deiner Artikel, wenn du einen Artikel fertig machst oder einen schon fertigen Artikel änderst, dazu deinen Vornamen, die Namen deiner Listen und die Namen, die Menschen ohne App angeben. Steht ein solches Wort in deinem Artikel, legt PLUNDA ihn nicht ab, und bei einem schon fertigen Artikel übernimmt PLUNDA die Änderung nicht. Wir sagen dir, um welches Wort es geht, und dein Text bleibt stehen, damit du ihn ändern kannst; bis dahin bleibt ein neuer Artikel angefangen, und andere sehen ihn nicht. Steht ein solches Wort in einem Namen, speichert PLUNDA den Namen nicht und bittet dich um einen anderen. Schlägt die KI ein solches Wort vor, übernimmt PLUNDA den Vorschlag nicht.

Was niemand vorab prüft. Einen fertigen Artikel und jede Änderung daran sehen alle, die deine Liste oder deinen Link haben, sofort. Andere verbotene Dinge auf Fotos, etwa Waffen oder Drogen (Abschnitt 5, Punkte 2 bis 7), prüft vorab niemand. Nachrichten in Gesprächen prüfen weder eine KI noch die Wortliste. Um zu entscheiden, ob wir eingreifen, sehen wir uns ihren Text nur an, wenn jemand das Gespräch meldet, und dann die letzten Nachrichten daraus. Verlangst du oder die andere Seite Auskunft über die eigenen Daten, stellen wir die Gespräche mit allen Nachrichten in einer Datei zusammen.

Grenzen der Prüfung. Keine Prüfung ist vollständig. Sie kann etwas übersehen oder Harmloses ablehnen. Dass andere einen Artikel sehen, heißt nicht, dass wir ihn für erlaubt oder sicher halten. Deshalb kannst du alles melden (Abschnitt 9). Lehnt die Prüfung ein Foto oder ein Wort ab, entscheidet darüber kein Mensch; nimm dann ein anderes Foto oder ändere das Wort. Steht ein Wort aus deiner Sicht zu Unrecht auf der Liste, schreib uns an hallo@plunda.app. Ein Mensch prüft das Wort und nimmt es von der Liste, wenn es dort zu Unrecht steht. Gegen ein abgelehntes Foto gibt es keinen Einwand; nimm ein anderes Foto. Schritten, die wir nach Abschnitt 10 unternehmen, kannst du widersprechen (Abschnitt 11).

9. Melden und Blockieren

Melden. Siehst du etwas, das gegen diese Bedingungen oder gegen das Gesetz verstößt, melde es. Melden kannst du Listen, Artikel, Gespräche und die Seite einer Person, auch ohne Konto:

  • in der App im Menü einer Liste, eines Artikels, eines Gesprächs oder der Seite einer Person,
  • ohne App auf der Seite einer Liste, eines Artikels oder einer Person und im Gespräch.

Wähl einen Grund und schreib, wenn du magst, was passiert ist. Ohne App kannst du auch deine E-Mail-Adresse und, außer bei Nacktheit, Gewalt oder Hass, deinen Namen angeben; meldest du aus einem Gespräch, nehmen wir die Adresse, die du dort bestätigt hast. Dann bestätigen wir dir den Eingang per E-Mail, außer wenn von dir oder an diese Adresse in kurzer Zeit sehr viele Meldungen kommen oder wir deine Meldungen ausgesetzt haben (Abschnitt 10). Meldest du ein Gespräch, sehen wir uns die letzten Nachrichten daraus an, höchstens 20. Wer gemeldet hat, sagen wir der gemeldeten Person nicht. Du kannst uns auch an hallo@plunda.app schreiben; nenn dann den Link oder sag, wo wir den Inhalt finden.

Was mit deiner Meldung passiert. Jede Meldung sehen wir uns binnen 24 Stunden an, außer wir haben deine Meldungen ausgesetzt (Abschnitt 10), und entscheiden, ob und was wir unternehmen. Eine Meldung führt nicht von selbst dazu, dass etwas entfernt oder gesperrt wird. Hast du ein Konto mit bestätigter E-Mail-Adresse, hast du ohne App mit bestätigter Adresse gefragt oder gefolgt oder beim Melden deine Adresse angegeben, schreiben wir dir, wie wir über den gemeldeten Inhalt entschieden haben, etwa dass wir ihn entfernt haben oder dass er bleibt. Was wir darüber hinaus beim Konto der anderen Person unternehmen, etwa eine Sperre, sagen wir aus Rücksicht auf alle Beteiligten nicht. Siehst du unsere Entscheidung anders, kannst du widersprechen (Abschnitt 11).

Jede Meldung kommt bei uns an, auch wenn du viele schickst.

Blockieren. In der App kannst du eine Person blockieren: im Gespräch, bei den Menschen, die deiner Liste folgen oder bei ihr mitmachen wollen, unter „Wer folgt mir“ und im Menü ihrer Listen und Artikel. Auch wer ohne App gefragt hat, lässt sich blockieren; dann blockieren wir diese E-Mail-Adresse. Danach

  • kann die Person dir nicht mehr schreiben und dich nichts mehr fragen,
  • folgt sie dir und deinen Listen nicht mehr und macht bei deinen gemeinsamen Listen nicht mehr mit,
  • folgst du ihr und ihren Listen nicht mehr, und du kannst sie nichts mehr fragen und bei ihren Listen nicht neu mitmachen,
  • ist ein Artikel, den du für sie reserviert hast, wieder zu haben.

Wir sagen der Person nichts davon. Sie merkt es erst, wenn sie dir schreiben will. Deine Listen und deine Seite ansehen kann sie weiter, solange sie einen Link dazu hat; dagegen hilft, den alten Link ungültig zu machen. Steht eine Liste auf deiner Seite, sieht sie die Liste dort weiter, bis du auch den Link zu deiner Seite ungültig machst oder die Liste von deiner Seite nimmst. Aufheben kannst du eine Blockierung im Profil unter „Blockierte Kontakte“. Ein beendetes Folgen lebt dadurch nicht wieder auf.

Ohne App kannst du nicht blockieren. Willst du von jemandem keine E-Mails mehr, tippe unten in unserer E-Mail auf „E-Mails abstellen“.

10. Was wir bei Verstößen tun

Verstößt etwas gegen diese Bedingungen oder gegen das Gesetz, entscheidet ein Mensch, was passiert. Anlass ist eine Meldung oder etwas, auf das wir selbst stoßen. Automatisch geschieht nur, was Abschnitt 8 beschreibt: Die Prüfung lehnt ein Foto oder ein Wort ab, bevor andere es sehen. Wir wägen ab, wie schwer der Verstoß wiegt, ob er sich wiederholt und was er für andere bedeutet, und wählen den Schritt, der reicht:

  • Artikel entfernen. Fotos und Text löschen wir dabei. Wer nach dem Artikel gefragt hat, liest im Gespräch, dass du ihn nicht mehr anbietest; das Gespräch bleibt, mit dem Titel des Artikels.
  • Teilen einer Liste beenden. Wer den alten Link oder den QR-Code öffnet, sieht nichts mehr. Folgen und Mitmachen enden. Steht die Liste auf deiner Seite, ist sie dort nicht mehr zu sehen; wer dir folgt, folgt dir weiter. Diese Liste kannst du nicht mehr teilen, bis wir es wieder erlauben. Deine Angebote darin kannst du einzeln oder in anderen Listen weiter teilen.
  • Seite sperren. Wer den Link zu deiner Seite öffnet, sieht nichts mehr, und wer dir gefolgt ist, folgt dir nicht mehr. Eine neue Seite kannst du nicht anlegen, bis wir es wieder erlauben. Deine Listen und ihre Links gelten weiter.
  • Profilfoto entfernen. Das Foto löschen wir dabei.
  • Konto sperren. Solange die Sperre gilt, sieht niemand deine Listen und Angebote, auch nicht über Links, die du geteilt hast. Du kannst niemandem schreiben und nichts ändern oder teilen. Deine Gespräche kannst du weiter lesen, und du kannst dein Konto löschen. Bescheide und E-Mails bekommst du dann nur noch zur Sperre, zu unseren Schritten, zum Löschen, zu Änderungen dieser Bedingungen, der Datenschutzerklärung oder unseres Angebots und wenn du selbst ein neues Passwort anforderst. Die Sperre gilt bis zu dem Tag, den wir dir nennen, oder bis wir sie aufheben (unten, „Wiederholte Verstöße und Missbrauch“). Danach sind deine Listen und Angebote wieder zu sehen, außer Listen, deren Teilen wir beendet haben.
  • Nachricht entfernen. Verstößt eine Nachricht gegen diese Bedingungen oder gegen das Gesetz, entfernen wir sie aus dem Gespräch. Danach kann sie dort niemand mehr lesen. Die Kopie, die wir zu einer Meldung aufbewahren, bleibt (Abschnitt 14).

Wiederholte Verstöße und Missbrauch. Hast du ein Konto, steht in jeder Begründung, mit der wir etwas entfernen, das Teilen beenden oder deine Seite sperren, dass wir dein Konto bei weiteren Verstößen sperren können. Das ist unsere Warnung. Liegen uns in einem Fall weitere Verstöße vor, etwa mehrere Meldungen zu deinem Konto, sperren wir das Konto für 30 Tage. Schickt jemand offensichtlich unbegründete Meldungen oder Einwände, warnen wir ebenfalls zuerst; kommen im selben Fall weitere dazu, bearbeiten wir seine Meldungen und Einwände 30 Tage lang nicht. Einen Einwand gegen diese Entscheidung sehen wir uns trotzdem an. Wir entscheiden im Einzelfall. Dabei zählt, was uns zu diesem Fall vorliegt: wie oft es vorkam, wie schwer es wiegt und, wenn erkennbar, was die Person damit wollte. Bei einem schweren Verstoß, etwa einer Drohung, sperren wir sofort und ohne Warnung, bis wir die Sperre aufheben; widersprichst du, prüfen wir die Sperre erneut (Abschnitt 11).

Entfernen wir etwas, beenden wir das Teilen oder sperren wir deine Seite oder dein Konto, sagen wir dir in der App, was wir getan haben und warum: auf welche Tatsachen wir uns stützen, gegen welche Regel dieser Bedingungen oder welches Gesetz das verstößt, ob eine automatische Prüfung beteiligt war und wie du dich wehren kannst (Abschnitt 11). Ist deine E-Mail-Adresse bestätigt, schreiben wir dir das auch per E-Mail. Ohne App steht unsere Begründung im Gespräch, das du über den Link in unserer E-Mail öffnest. Wer gemeldet hat, steht nicht darin.

11. Wenn du nicht einverstanden bist

Hältst du einen unserer Schritte oder die Entscheidung über deine Meldung für falsch, antworte auf unsere E-Mail oder schreib an hallo@plunda.app. Nenn den Artikel, die Liste oder deine Meldung und schreib, was aus deiner Sicht nicht stimmt. Ist dein Konto gesperrt, nenn die Kennung, die auf der Seite zur Sperre steht. Widersprechen kannst du sechs Monate lang, gerechnet ab dem Tag, an dem wir dir unsere Entscheidung mitgeteilt haben. Ein Mensch sieht sich deinen Einwand zügig an und antwortet dir mit Begründung.

War unser Schritt falsch, heben wir die Sperre auf oder erlauben das Teilen wieder. Erlauben wir das Teilen einer Liste wieder, gilt der alte Link trotzdem nicht mehr, und wer ihr gefolgt ist, folgt ihr nicht mehr; teil die Liste dann neu. Erlauben wir deine Seite wieder, legst du sie neu an; der alte Link gilt nicht mehr, und wer dir gefolgt ist, folgt dir nicht mehr. Einen entfernten Artikel oder ein entferntes Profilfoto können wir nicht zurückholen, weil wir Fotos und Text dabei löschen. Du kannst sie neu hochladen; sie werden dann wieder geprüft.

Deine gesetzlichen Rechte bleiben, auch der Weg zum Gericht.

12. Teilen über WhatsApp, Instagram und andere Apps

Teilst du eine Liste, einen Artikel oder deine Seite, bekommst du einen Link und auf Wunsch einen QR-Code. Jeder, der den Link hat, sieht, was du geteilt hast, auch ohne App und ohne Konto, und kann den Link weitergeben. PLUNDA hat keine Suche und kein Verzeichnis und prüft nicht, ob jemand mit dir befreundet ist. Suchmaschinen bitten wir, die Seiten nicht aufzunehmen.

Was du über WhatsApp, Instagram oder eine andere App schickst, schickst du selbst, und dort gelten die Regeln dieser App. Für eine Instagram-Story gibt PLUNDA dein Titelfoto an Instagram weiter. Den Text, den PLUNDA beim Teilen vorschlägt, kannst du ändern.

Vorschaubilder in Chats, Bildschirmfotos und was andere weitergeleitet haben, können wir nicht zurückholen. Du kannst das Teilen jederzeit beenden oder den alten Link ungültig machen; dann zeigt er nichts mehr. Links zu einzelnen Artikeln gelten unabhängig von der Liste: Beendest du das Teilen einer Liste, sind ihre Artikel über solche Links und über andere Listen weiter zu sehen. Machst du den Link einer Liste ungültig, die auf deiner Seite steht, bleibt sie über deine Seite zu sehen.

Für das, was andere in fremden Apps schreiben, sind wir nicht zuständig. Melde es dort.

13. Gemeinsame Listen

Bei einer gemeinsamen Liste legen mehrere Menschen eigene Angebote in eine Liste. Die Person, die die Liste führt, entscheidet, wer mitmacht. Sie kann Menschen und ihre Angebote aus der Liste entfernen und Menschen blockieren, ändert fremde Artikel aber nie und sieht keine fremden Gespräche. Jeder Artikel bleibt bei der Person, der er gehört. Sie ist für ihn verantwortlich, und Fragen dazu gehen nur an sie.

Hörst du auf mitzumachen oder entfernt dich die Person, die die Liste führt, verlassen deine Angebote diese Liste. Sie bleiben bei dir.

Die Person, die die Liste führt, kann sie an jemanden übergeben, der mitmacht; die andere Person muss zustimmen. Löscht sie die Liste oder ihr Konto ohne Übergabe, endet die Liste für alle, und alle behalten ihre Angebote.

Meldet sich die Person, die die Liste führt, 60 Tage lang nicht, kann jemand, der mitmacht, per E-Mail an liste@plunda.app beantragen, die Liste zu übernehmen. Wir schreiben dann der Person, die die Liste führt. Öffnet sie die App innerhalb von 7 Tagen, bleibt die Liste bei ihr; sonst kann die andere Person die Liste übernehmen.

Sperren wir das Konto der Person, die die Liste führt, sieht niemand die Liste, solange die Sperre gilt. Frühestens 14 Tage nach der Sperre können wir die Liste dann jemandem, der mitmacht, zum Übernehmen anbieten, ohne die 60 Tage abzuwarten; das kündigen wir in unserer Mitteilung zur Sperre an. Heben wir die Sperre später auf, bleibt eine übergebene Liste bei der Person, die sie übernommen hat.

14. Was wir mit deinen Inhalten tun dürfen

Deine Fotos und Texte bleiben deine. Du erlaubst uns, sie so zu nutzen, wie der Betrieb es braucht, und nur so:

  • speichern und in kleinere Größen umrechnen,
  • den Menschen zeigen, die deinen Link haben, deiner Liste oder dir folgen oder bei deiner Liste mitmachen, in der App und ohne App,
  • als Vorschau mit Foto und Titel bereitstellen, wenn eine andere App deinen Link anzeigt,
  • in Bescheiden und E-Mails an Menschen nennen, die deiner Liste oder dir folgen,
  • der KI für Vorschläge geben, wenn du sie gewählt hast,
  • als Kopie zu einer Meldung aufbewahren, damit wir die Meldung prüfen können,
  • Dienstleistern geben, die für uns Speicher, KI und den Versand von E-Mails betreiben, etwa Google Cloud.

Dieses Recht ist kostenlos, nicht ausschließlich und gilt, solange deine Inhalte bei uns liegen. Danach löschen wir sie nach den Fristen in der Datenschutzerklärung; Kopien zu Meldungen bewahren wir länger auf. Für eigene Werbung nutzen wir deine Fotos und Texte nur, wenn du es uns im Einzelfall ausdrücklich erlaubst.

15. Konto löschen und Ende der Nutzung

Du kannst jederzeit aufhören und deine Daten löschen:

  • Mit Konto: in der App unter „Profil“ ganz unten „Konto löschen“. Vorher meldest du dich noch einmal an.
  • In der App ohne Konto: unter „Profil“ ganz unten „Meine Daten löschen“.
  • Ist dein Konto gesperrt: auf der Seite zur Sperre ganz unten „Konto löschen“.
  • Ohne App: Schreib von der E-Mail-Adresse deines Kontos an hallo@plunda.app, Betreff „Konto löschen“. Hast du dich mit Apple angemeldet und deine Adresse verborgen, geht das nur in der App.
  • Du hast ohne App gefragt oder folgst ohne App: Unten in unseren E-Mails zu deinen Fragen und zu Listen und Personen, denen du folgst, steht „E-Mails abstellen“. Deine Daten löschen wir, wenn du von dieser Adresse an hallo@plunda.app schreibst, Betreff „Daten löschen“.

Die Schritte stehen auch unter plunda.app/hilfe. Löschst du nur die App vom Handy, bleiben deine Daten bei uns.

Nach dem Löschen sieht niemand mehr dein Profil, deine Angebote und deine Listen. Was du anderen geschrieben hast, bleibt in deren Gesprächen lesbar; statt deines Namens steht dort „Gelöschtes Konto“. Zurückholen lässt sich nichts. Willst du deine Fotos und Texte haben, bevor du löschst, schreib uns an hallo@plunda.app; wir schicken sie dir.

Ohne dein Zutun löschen wir

  • dein Konto, wenn Apple uns meldet, dass du deinen Apple Account gelöscht hast, und Apple dein einziger Weg zur Anmeldung war,
  • die Daten aus der App ohne Konto, wenn darin nichts liegt, auch kein angefangener Artikel, und das Handy die App lange nicht benutzt hat,
  • die Daten von Menschen, die ohne App gefragt haben oder folgen, nach festen Fristen, etwa wenn die Adresse nie bestätigt wurde oder lange nichts mehr passiert ist; bei einer bestätigten Adresse schreiben wir dir vorher.

Wann wir was endgültig löschen, steht in der Datenschutzerklärung.

Auch wir können die Nutzung beenden oder PLUNDA einstellen. Das kündigen wir 30 Tage vorher in der App und per E-Mail an bestätigte Adressen an. Aus einem wichtigen Grund, etwa einem schweren Verstoß, sperren wir sofort (Abschnitt 10).

16. Verfügbarkeit und Haftung

Wir können nicht versprechen, dass alles jederzeit erreichbar ist und fehlerfrei läuft. Bei Wartung oder Störungen, auch bei beteiligten Diensten, kann PLUNDA zeitweise ausfallen.

Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, wenn Leben, Körper oder Gesundheit verletzt werden, und nach dem Produkthaftungsgesetz.

Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur, wenn wir eine wesentliche Pflicht verletzen, also eine, ohne die die Nutzung nicht sinnvoll möglich ist und auf die du dich verlassen darfst. Dann haften wir nur für den Schaden, der typisch und vorhersehbar ist.

Für Artikel, Angaben, Fotos und Nachrichten anderer und für das, was zwischen euch passiert, etwa bei Übergabe oder Bezahlung, sind die Beteiligten selbst verantwortlich. Unsere eigenen gesetzlichen Pflichten und unsere Haftung nach den Absätzen davor bleiben davon unberührt.

17. Änderungen am Angebot und an diesen Bedingungen

Neue Funktionen bauen wir ein, und bestehende verbessern wir, wenn dir dadurch nichts verloren geht. Einschränken oder herausnehmen dürfen wir eine Funktion nur aus einem triftigen Grund: wenn ein Gesetz, ein Gericht, eine Behörde oder die App-Stores es verlangen, wenn die Sicherheit es erfordert oder wenn ein Dienst wegfällt, den wir dafür brauchen. Was PLUNDA im Kern ausmacht, bleibt: Dinge fotografieren, in Listen legen, teilen und danach gefragt werden. Eine Änderung kostet dich nichts.

Schränkt eine Änderung mehr als nur unerheblich ein, wie du PLUNDA erreichst oder nutzt, sagen wir es dir rechtzeitig vorher in der App und, wenn deine E-Mail-Adresse bestätigt ist, per E-Mail: was sich ändert, ab wann und welche Rechte du hast. Du kannst den Vertrag mit uns dann innerhalb von 30 Tagen kostenlos beenden. Die Frist beginnt mit unserer Mitteilung oder, wenn die Änderung erst danach kommt, mit der Änderung. Beendest du den Vertrag, schicken wir dir auf Wunsch deine Fotos und Texte (Abschnitt 15).

Diese Bedingungen ändern wir nur, wenn es dafür einen Grund gibt, etwa neue Gesetze, Urteile, Vorgaben der App-Stores oder neue Funktionen. Über wesentliche Änderungen informieren wir dich vorher: in der App beim nächsten Öffnen und, wenn deine E-Mail-Adresse bestätigt ist, per E-Mail. Schränkt eine Änderung deine Rechte ein oder bringt sie dir neue Pflichten, gilt sie für dich erst, wenn du zustimmst. Dass du die App weiter nutzt, gilt nicht als Zustimmung. Stimmst du nicht zu, kannst du dein Konto löschen. Wir halten fest, welcher Fassung du wann zugestimmt hast.

Die aktuelle Fassung steht immer unter plunda.app/rechtliches. Stand: 3. November 2026

18. Recht, Beschwerden und Kontakt

Es gilt deutsches Recht. Zwingende Vorschriften zum Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern bleiben unberührt.

Hast du eine Beschwerde, schreib uns zuerst. Du kannst dich auch an die Bundesnetzagentur wenden, die in Deutschland über das Gesetz über digitale Dienste wacht, und du kannst vor Gericht gehen.

Kontakt. Unsere zentrale Kontaktstelle nach dem Gesetz über digitale Dienste, für dich und für Behörden, ist hallo@plunda.app. Schreib uns auf Deutsch oder Englisch. Du erreichst uns auch über das Kontaktformular auf plunda.app/hilfe. Jede Antwort schickt ein Mensch. Anschrift und weitere Angaben stehen im Impressum.

Datenschutzerklärung

Überblick

Stand: 4. November 2026

PLUNDA ist ein Angebot der Wakono GmbH. Hier steht, welche Daten wir bei PLUNDA verarbeiten, wofür, auf welcher Rechtsgrundlage, wer sie bekommt und wie lange wir sie behalten. Das gilt für die App auf dem iPhone und auf Android und für die Seiten von PLUNDA im Browser.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wer verantwortlich ist: die Wakono GmbH. Du erreichst uns unter hallo@plunda.app oder über das Kontaktformular auf plunda.app/hilfe#kontakt (Abschnitt 1).
  • Wofür: Damit du Dinge fotografieren, in Listen legen und mit Menschen teilen kannst, die du kennst, und damit andere dich fragen und deinen Listen folgen können. PLUNDA vermittelt nur den Kontakt. Preis, Bezahlung und Übergabe macht ihr unter euch aus; davon erfahren wir nichts.
  • Ohne Werbung: PLUNDA zeigt keine Werbung und nutzt keine Werbe-ID und kein Analyseprogramm anderer Anbieter. Wir verkaufen keine Daten (Abschnitt 30). Wie PLUNDA genutzt wird, zählen wir selbst, auch mit der Kennung deines Kontos (Abschnitt 18).
  • Was du besonders wissen solltest:
    • KI-Vorschläge gibt es nur, wenn du sie wählst. Dann bekommt Gemini von Google in der EU die Fotos und Angaben des Artikels. Ohne deine Wahl bekommt die KI nichts (Abschnitt 6).
    • Jedes Foto prüft PLUNDA auf deinem Handy auf Nacktheit, bevor es hochgeladen wird, auch ohne KI-Vorschläge. Sieht ein Foto für die Prüfung nach nackter Haut aus, kommt es nicht in deinen Artikel, ohne dass ein Mensch es ansieht. Das betrifft nur dieses Foto. Das Ergebnis bleibt auf deinem Handy. (Abschnitt 7)
    • Eine Wortliste prüft Artikeltexte und Namen auf beleidigende und anstößige Wörter. Nachrichten prüft niemand (Abschnitt 8).
    • Nachrichten liegen lesbar auf unserem Server. Wir sehen sie uns nur in drei Fällen an: wenn jemand ein Gespräch meldet, dann die letzten 20; wenn eine Seite des Gesprächs uns bittet, eigene Nachrichten zu löschen, dann nur ihre eigenen; und wenn eine Seite Auskunft über ihre Daten verlangt, dann das ganze Gespräch, das sie als Kopie bekommt (Abschnitte 9, 15, 22 und 27).
    • Die Anmeldung läuft über Google in den USA: Schon beim ersten Start meldet sich die App bei Firebase Authentication an, einem Dienst von Google, auch ohne Konto, ohne Namen und ohne E-Mail-Adresse (Abschnitte 3 und 24).
    • Mitteilungen aufs Handy (auf Android: Benachrichtigungen) gehen mit Namen und Titel des Artikels über Expo, einen Dienst für Mitteilungen von Apps, in den USA an Apple oder Google, ohne den Text der Nachricht (Abschnitt 14)
    • Wer deinen Link hat, sieht deine Angebote mit deinem Vornamen. Wer das ist, prüfen wir nicht (Abschnitt 5).
    • Fragst oder folgst du ohne App, sieht die anbietende Person von dir nur den Namen, den du eingibst, nie deine E-Mail-Adresse (Abschnitt 10). Mit Konto sieht sie deinen Vornamen und dein Profilfoto, nie deine E-Mail-Adresse; folgst du ihr nur als Person, sieht sie dein Profilfoto nicht (Abschnitte 9 und 11).
    • Löschst du dein Konto oder lässt du deine Adresse ohne App löschen, bleibt, was du anderen in Gesprächen geschrieben hast, bei ihnen lesbar, ohne deinen Namen. Löschen wir eine Adresse ohne App nach den Fristen in Abschnitt 10 von selbst, bleibt dein Name dabei (Abschnitte 10 und 26).
  • Deine Rechte: Du kannst Auskunft verlangen, Daten berichtigen und löschen lassen, die Verarbeitung einschränken lassen, deine Daten mitnehmen, eine Einwilligung widerrufen und dich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren (Abschnitte 27 und 29). Verarbeiten wir Daten auf Grundlage unseres berechtigten Interesses, kannst du widersprechen; E-Mails mit Neuem aus Listen stellst du jederzeit ohne Begründung ab (Abschnitt 28).

Inhalt: 1. Wer verantwortlich ist · 2. Für wen diese Erklärung gilt · 3. Konto und Anmeldung · 4. Artikel, Listen und Fotos · 5. Teilen und Seiten im Browser · 6. KI-Vorschläge · 7. Prüfung der Fotos auf deinem Handy · 8. Wortliste · 9. Fragen und Gespräche · 10. Ohne App fragen und folgen · 11. Folgen und Neues · 12. Gemeinsame Listen · 13. E-Mails · 14. Mitteilungen aufs Handy · 15. Melden, Blockieren und Eingriffe · 16. Wenn du uns schreibst · 17. Fehlerüberwachung · 18. Nutzungszahlen und Schutz vor Missbrauch · 19. Protokolle unseres Servers · 20. Was auf deinem Handy und in deinem Browser gespeichert wird · 21. Updates und App-Stores · 22. Teilnahme an einem Test von PLUNDA · 23. Wer deine Daten bekommt · 24. Länder außerhalb der EU · 25. Wie lange wir Daten speichern · 26. Konto oder Daten löschen und was bleibt · 27. Deine Rechte · 28. Dein Recht auf Widerspruch · 29. Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde · 30. Was PLUNDA nicht tut und wie wir deine Daten schützen · 31. Änderungen dieser Erklärung

1. Wer verantwortlich ist

Verantwortlich für die Verarbeitung deiner Daten bei PLUNDA ist:

Wakono GmbH
Vorderbreitenthann 20
91555 Feuchtwangen
Deutschland

E-Mail: hallo@plunda.app
Kontaktformular: plunda.app/hilfe#kontakt

Wer die Wakono GmbH vertritt, steht im Impressum.

Einen Datenschutzbeauftragten haben wir nicht benannt. Dazu sind wir nach unserer Prüfung nicht verpflichtet: Bei uns arbeiten weniger als 20 Personen ständig mit personenbezogenen Daten, und keine unserer Verarbeitungen braucht nach unserer Prüfung eine Datenschutz-Folgenabschätzung. Fragen zum Datenschutz beantworten wir unter hallo@plunda.app.

2. Für wen diese Erklärung gilt

Diese Erklärung gilt für alle, deren Daten bei PLUNDA vorkommen:

  • wer die App mit Konto nutzt, auch beim Mitmachen in einer gemeinsamen Liste,
  • wer die App ohne Konto nutzt,
  • wer ohne App fragt oder einer Liste folgt (Abschnitt 10),
  • wer eine Seite von PLUNDA im Browser öffnet, ohne etwas einzugeben (Abschnitt 5),
  • wer uns schreibt, auch über das Kontaktformular (Abschnitt 16),
  • wer meldet, gemeldet oder blockiert wird (Abschnitt 15),
  • wer an einem Test von PLUNDA teilnimmt (Abschnitt 22),
  • wer auf einem Foto zu sehen oder in einem Artikel, einer Nachricht oder einer Meldung genannt ist.

PLUNDA ist für Privatleute ab 18 Jahren. Anbieten darf nur, wer privat verkauft oder verschenkt.

„Ohne Konto“ heißt nicht „ohne Daten“: Auch dann verarbeiten wir Kennungen deines Handys und deiner Anmeldung (Abschnitte 3 und 20).

Daten, die nicht von dir selbst kommen. Manche Daten bekommen wir nicht von dir, sondern von anderen:

  • Meldest du dich mit Apple oder Google an, bekommen wir von dort deine E-Mail-Adresse, von Apple auf deinen Wunsch und von Google auch deinen Vornamen (Abschnitt 3).
  • Trägt jemand anderes deine E-Mail-Adresse ein, um zu fragen, einer Liste zu folgen oder etwas zu melden, schreiben wir dir an diese Adresse. Die E-Mail sagt, warum sie kommt; du musst nichts tun (Abschnitt 10).
  • Zeigt dich jemand auf einem Foto oder nennt dich in einem Artikel, einer Nachricht oder einer Meldung, stammen diese Angaben von der Person, die das Foto hochlädt oder den Text schreibt. Wir fragen nicht nach Gesundheit, Religion oder anderen besonders geschützten Angaben; in Fotos und freien Texten können sie trotzdem vorkommen, etwa wenn ein Artikel auf eine Krankheit schließen lässt. Bitte schreib solche Angaben nicht in Artikel und Nachrichten, über dich nicht und über andere Menschen erst recht nicht. Nimmst du an einem Test von PLUNDA teil, bitten wir dich für deine eigenen solchen Angaben vorher ausdrücklich um deine Einwilligung (Abschnitt 22). Wir werten solche Angaben nicht aus und wissen nicht, wer abgebildet oder genannt ist. Deshalb benachrichtigen wir dich nicht einzeln, sondern sagen hier, was mit diesen Daten geschieht. Du kannst dich jederzeit an uns wenden und deine Rechte aus Abschnitt 27 nutzen. Wirst du gemeldet, gilt Abschnitt 15.

3. Konto und Anmeldung

Ohne Konto. Beim ersten Start legt die App ein Konto ohne Namen und ohne E-Mail-Adresse an (anonymes Konto). Damit siehst du Listen anderer und fängst Artikel an. Dafür meldet sich die App bei Firebase Authentication an, einem Dienst von Google, der in den USA arbeitet. Firebase verarbeitet dabei eine Kennung, deine IP-Adresse und Angaben zu App und Handy (User-Agent), um Missbrauch abzuwehren. Vor deinem ersten Artikel stimmst du den Nutzungsbedingungen zu.

Mit Konto. Zum Teilen und zum Mitmachen legst du ein Konto an: mit Apple, mit Google oder mit E-Mail-Adresse und Passwort. Was du ohne Konto angefangen hast, gehört danach zu deinem Konto.

Was wir dafür verarbeiten:

  • deinen Vornamen und deine E-Mail-Adresse, ob sie bestätigt ist und ob E-Mails an sie zurückkommen,
  • dein Profilfoto, wenn du eines wählst,
  • deine Einstellungen, etwa für E-Mails, Mitteilungen und KI-Vorschläge,
  • die Kennung deiner Anmeldung bei Firebase und den Weg (Apple, Google oder E-Mail-Adresse),
  • Codes aus unseren E-Mails zum Bestätigen der Adresse und für ein neues Passwort, bei uns nur als Prüfwert (Hash),
  • welcher Fassung der Nutzungsbedingungen du wann und an welcher Stelle zugestimmt hast,
  • eine Kennung deines Handys, die die App einmal erzeugt, und, wenn du Mitteilungen erlaubst, die Adresse für Mitteilungen (Abschnitt 14),
  • wann wir zuletzt von deinem Konto und deinem Handy gehört haben.

Dein Passwort speichern wir nicht. Beim Anmelden geht es direkt an Firebase, ein neues Passwort über unseren Server an Firebase. Deinen Vornamen prüft die Wortliste, bevor wir ihn speichern (Abschnitt 8).

Anmeldung mit Apple. Meldest du dich mit Apple an, bekommen wir von Apple deine E-Mail-Adresse oder eine Weiterleitungsadresse von Apple und, wenn du willst, deinen Vornamen. Apple teilt uns außerdem mit, wenn du die Weiterleitung an deine Adresse ab- oder anschaltest, „Mit Apple anmelden“ für PLUNDA beendest oder deinen Apple Account löschst. Ist Apple dein einziger Anmeldeweg, fragt die App auf dem iPhone beim Start und bei jeder Rückkehr in die App bei Apple nach, ob deine Anmeldung mit Apple noch gilt, außerdem direkt nach jeder Anmeldung mit Apple. Hast du sie bei Apple beendet, meldet die App dich auf diesem Handy ab. Löschst du deinen Apple Account und ist Apple dein einziger Anmeldeweg, löschen wir dein Konto (Abschnitt 26).

Anmeldung mit Google. Meldest du dich mit Google an, bekommen wir von Google deine E-Mail-Adresse und deinen Vornamen; den Vornamen übernehmen wir, wenn dein Konto noch keinen hat, und du kannst ihn im Profil ändern. Für die Anmeldung nutzt die App ein Programm von Google, auf Android über die Google-Play-Dienste. Dieses Programm nutzt die App erst, wenn du auf „Weiter mit Google“ tippst oder ein Anmeldelink von Google die App öffnet; ist dein Konto mit Google verbunden, auch beim Abmelden und wenn du dich vor dem Löschen noch einmal mit Google anmeldest. Darüber verarbeitet Google auch selbst Daten zu dir und deinem Handy. Für das iPhone nennt Google eine Kennung, mit der es deine Freigaben für die Anmeldung festhält, und deine IP-Adresse, aus der Google zur Abwehr von Betrug den ungefähren Ort schätzen kann. In seiner Angabe für Apple nennt Google außerdem Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, den ungefähren Ort, eine Gerätekennung, Nutzungsdaten und sonstige Daten, die Kennung, die Gerätekennung, die Nutzungsdaten und die sonstigen Daten auch für Analysen. Für Android gilt Googles allgemeine Datenschutzerklärung. Verantwortlich dafür ist für Menschen in der EU Google Ireland Limited; mehr unter policies.google.com/privacy. Dass die App dabei Daten an Google gibt, soweit die Anmeldung das braucht, beruht auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, weil du Google als Anmeldeweg wählst. Was Google darüber hinaus für eigene Zwecke verarbeitet, verantwortet Google.

Wofür: damit du dich anmeldest, deine Inhalte zu dir gehören, wir dir E-Mails zu deinem Konto schicken (Abschnitt 13) und deine Entscheidungen bei Apple auch bei PLUNDA gelten.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, weil die Nutzung nach den Nutzungsbedingungen das voraussetzt. Für das Konto ohne Namen vor deinem ersten Artikel Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse: dass du Listen ansehen kannst, die dir jemand geschickt hat, ohne dich vorher anzumelden. Apples Mitteilungen und die Nachfrage bei Apple: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse: Was du bei Apple beendest oder löschst, soll auch bei PLUNDA wirken. Den Nachweis deiner Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen bewahren wir auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO auf; unser berechtigtes Interesse: belegen zu können, welche Bedingungen für dich gelten.

Musst du das angeben? Für ein Konto brauchen wir Vornamen und E-Mail-Adresse; ohne sie kannst du nicht teilen und nicht mitmachen. Das Profilfoto ist freiwillig. Für das Konto ohne Namen gibst du nichts ein.

Wie lange:

  • Dein Konto, bis du es löschst (Abschnitt 26). Hast du dich 24 Monate nicht angemeldet und die App nicht geöffnet, löschen wir dein Konto; 14 Tage vorher schreiben wir dir. Das gilt auch für gesperrte Konten.
  • Ein Konto ohne Namen löschen wir nach 90 Tagen, wenn es keinen Artikel hat und dein Handy in dieser Zeit nicht bei uns war, samt seiner Kennung bei Firebase.
  • Codes aus E-Mails gelten 14 Tage, Codes für ein neues Passwort 1 Stunde. Benutzte und abgelaufene Codes löschen wir 30 Tage nach Benutzung oder Ablauf.
  • Ein Handy, das keine Mitteilungen bekommt, löschen wir 30 Tage nach seinem letzten Kontakt bei uns; meldet es sich wieder, legt die App es neu an. Ein Handy mit Mitteilungen bleibt, solange es dein Konto gibt. Gehört das Handy zu einem Konto ohne Namen, bleibt es, solange es das Konto gibt.
  • Welcher Fassung der Nutzungsbedingungen du zugestimmt hast, behalten wir mit deinem Konto.
  • Beim Löschen deines Kontos löschen wir deine Anmeldung bei Firebase sofort. Ganz aus den laufenden Systemen und den Sicherungen von Firebase entfernt Google deine Daten laut eigener Angabe innerhalb von 180 Tagen, IP-Adressen nach einigen Wochen.

4. Artikel, Listen und Fotos

Was wir verarbeiten: die Fotos deiner Artikel und, wenn du eines machst, ein Foto vom Etikett; Titel, Beschreibung, Preis oder „zu verschenken“, Zustand, Marke, Größe, Farbe und eine Kategorie, die wir nur intern speichern; ob eine Angabe von dir oder von der KI stammt; ob ein Artikel reserviert ist oder „Schon weg“ und seit wann; deine Listen mit Namen und ob du sie teilst; die Kennung des Handys, auf dem der Artikel entstanden ist.

Fotos: Bevor ein Foto hochgeladen wird, rechnet die App es neu. Dabei fallen Angaben im Foto wie der Ort der Aufnahme (GPS) weg. Hochgeladen werden nur Fotos, die du auswählst. Du wählst sie in der Fotoauswahl deines Handys, und PLUNDA bekommt nur die gewählten Fotos. Auf unserem Server entstehen verkleinerte Fassungen ohne solche Angaben; das Original zeigen wir niemandem. Das Foto vom Etikett kommt nie in deine Anzeige, andere Nutzerinnen sehen es nicht; mit KI-Vorschlägen geht es an die KI (Abschnitt 6). Jedes Foto prüft die App vorher auf Nacktheit (Abschnitt 7).

Profilfoto: sehen in der App nur Menschen mit Konto, mit denen du zu tun hast, nie Besucher im Browser. Ein neues Profilfoto gilt sofort.

Wer was sieht: Legst du einen Artikel in eine Liste, sehen ihn alle, die den Link zu dieser Liste haben, sofort, mit jeder späteren Änderung. Einen angefangenen Artikel sehen andere Nutzerinnen nicht.

Wofür und Rechtsgrundlage: damit du Artikel anbieten kannst; Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ist auf einem Foto ein anderer Mensch zu sehen: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; berechtigtes Interesse: deines, einen Artikel zu zeigen, und unseres, dir das zu ermöglichen. Nimm nur Fotos vom Artikel, ohne Personen, auch ohne Kinder.

Musst du das angeben? Für einen Artikel brauchst du mindestens ein Foto, einen Titel, einen Preis oder „zu verschenken“ und den Zustand. Alles andere ist freiwillig.

Wie lange:

  • Einen angefangenen Artikel löschen wir 30 Tage nach dem letzten Foto, wenn du den Artikel bis dahin nicht fertig machst.
  • Ein Foto, das du beim Ändern eines Artikels hochlädst und nicht übernimmst, löschen wir nach 24 Stunden.
  • Entfernst du einen Artikel, löschen wir Beschreibung, Angaben, Preis und Fotos sofort. Titel und Zeitpunkte behalten wir, solange ein Gespräch zu diesem Artikel besteht, damit beide Seiten sehen, worum es ging.
  • Sonst behalten wir Artikel und Listen, bis du sie löschst oder dein Konto löschst (Abschnitt 26).
  • Gelöschte Fotos lassen sich bei Google Cloud noch 7 Tage wiederherstellen, danach sind sie weg.
  • Angefangene Artikel auf deinem Handy bleiben dort, bis du den Artikel fertig machst oder entfernst.

5. Teilen und Seiten im Browser

Teilst du eine Liste oder einen Artikel, erzeugt PLUNDA einen Link. Wer ihn hat, sieht ohne Anmeldung deinen Vornamen und deine Angebote mit Fotos, Titel, Preis und Angaben. Wir prüfen nicht, wer den Link öffnet oder weitergibt. Mit „Teilen beenden“ machst du den Link jederzeit ungültig; dann zeigt er nichts mehr.

Deine Seite. Stellst du Listen auf deine Seite, zeigt ein eigener Link deinen Vornamen und alle Listen, die du dafür gewählt hast, auch solche, die du später dazunimmst, mit den Angeboten, die noch zu haben oder reserviert sind. Wer den Link zu einer dieser Listen hat, kommt mit einem Tipp auf deinen Namen auch auf deine Seite. Dein Profilfoto zeigt die Seite nur in der App und nur Menschen mit Konto, die schon anders mit dir verbunden sind, etwa über ein Gespräch, wie bei deinen Listen; wie viele dir folgen, zeigt sie nicht. Die Vorschau in Chats zeigt „Angebote von“ deinem Vornamen und das Titelfoto deiner neuesten Liste, nie dein Profilfoto. Aufrufe deiner Seite zählen wir nicht. Mit „Alten Link ungültig machen“ bekommt deine Seite einen neuen Link, und wer dir folgt, sieht sie weiter; mit „Teilen beenden“ zeigt der Link nichts mehr, und wer dir folgt, folgt dir nicht mehr (Abschnitt 11).

Geteilt wird ein Text mit Link, über WhatsApp, Instagram oder das Teilen deines Handys. Das ist dein eigener Schritt bei diesen Diensten; für sie gelten deren Datenschutzerklärungen. Ob WhatsApp oder Instagram installiert ist, prüft die App nur auf deinem Handy. Viele Chats zeigen zu einem Link eine Vorschau: Dafür holt der Dienst von unserer Seite deinen Vornamen, Titel, Preis und das erste Foto. Vorschauen und Kopien in fremden Chats löschen wir nicht, darauf haben wir keinen Zugriff.

Texte aus KI-Vorschlägen. Titel und Beschreibung eines Angebots können aus einem KI-Vorschlag stammen, den die anbietende Person geprüft und übernommen hat (Abschnitt 6). Eine solche Beschreibung kennzeichnen wir in Anzeige und Link so, dass Programme sie als Text aus einem KI-Vorschlag erkennen; sehen kann man das nicht.

Im Browser: Unsere Seiten laden keine Programme, Schriften oder Inhalte anderer Anbieter. Fotos kommen über befristete Adressen direkt aus unserem Speicher bei Google Cloud; dabei sieht Google Cloud deine IP-Adresse. Jeder Aufruf steht in den Protokollen unseres Servers (Abschnitt 19). Den ersten Aufruf eines Links am Tag zählen wir ohne Cookie (Abschnitt 18).

App holen: Tippst du auf Android auf „App holen“, gibt der Link an Google Play weiter, welche Liste, welchen Artikel oder welche Seite du gerade angesehen hast. Die App liest das nach dem Installieren einmal und öffnet genau diese Seite. Der Link „In der App weitermachen“ läuft über unseren Server (go.plunda.app) und trägt dasselbe Ziel; die App behält es nur, solange sie geöffnet ist.

Rechtsgrundlage: für dich, wenn du teilst, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Für Besucher Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse: die Seiten an alle auszuliefern, denen der Link geschickt wurde, und die App beim richtigen Ziel zu öffnen.

Wie lange: Der Link gilt, bis du das Teilen beendest, den Artikel entfernst, ihn durch einen neuen ersetzt oder dein Konto löschst. Einen beendeten Link löschen wir 30 Tage danach, eine gelöschte Liste samt allem, was an ihr hängt, ebenso 30 Tage nach dem Löschen; zeigt die App einem früheren Mitglied noch, dass es nicht mehr dabei ist, bleibt die Liste, bis es den Hinweis geschlossen hat, und seine Mitgliedschaft bis zu 30 Tage danach.

6. KI-Vorschläge

Nur, wenn du sie wählst. Vor deinem ersten Artikel wählst du „Mit KI-Vorschlägen fotografieren“ oder „Ohne KI-Vorschläge fotografieren“. Nichts ist vorausgewählt. Ändern kannst du die Wahl jederzeit im Profil unter „KI-Vorschläge“. Hast du nicht gewählt, bekommt die KI nichts. Hast du die KI-Vorschläge ausgeschaltet, bekommt sie danach nichts mehr. Deine Fotos und Texte speichern wir trotzdem bei Google Cloud, wie alles bei PLUNDA (Abschnitt 23).

Was die KI tut. Gemini von Google schaut sich die Fotos deines Artikels an und schlägt Titel, Beschreibung, Zustand, Marke, Größe und Farbe vor, dazu eine Kategorie, die wir nur intern speichern und die du nicht siehst. Auf Wunsch liest sie das Etikett. Andere sehen einen Vorschlag erst, wenn du ihn bestätigt hast; was du nicht bestätigst, kommt nicht in deine Anzeige. Die KI kann sich irren. Über dich entscheidet die KI nichts.

Was an Google geht:

  • verkleinerte Fassungen der Fotos des Artikels und, wenn du eines machst, das Foto vom Etikett,
  • für einen Vorschlag, was du selbst geschrieben oder eingetragen hast: Titel, Beschreibung, Zustand, Marke, Größe und Farbe; für eine neue Beschreibung Titel, Zustand, Marke, Größe und Farbe, auch wenn sie aus einem Vorschlag stammen, und die Beschreibung, wenn du sie selbst geändert hast,
  • was du ins Feld „Was die KI noch wissen sollte“ schreibst; hast du die Beschreibung selbst geändert, bekommt die KI für eine neue Beschreibung statt des Felds deine Beschreibung.

Deinen Namen, deine E-Mail-Adresse oder deine Kennung schicken wir nicht mit. Was auf einem Foto zu sehen ist oder in einem Text steht, geht aber mit. Deshalb: Nimm nur Fotos vom Artikel, ohne Personen, auch ohne Kinder. Deine übrigen Fotos bekommt die KI nie.

Wo und zu welchen Bedingungen. Wir nutzen Gemini über Vertex AI bei Google Cloud am Endpunkt für die EU; dort verarbeitet und speichert Google die Anfragen in Mitgliedstaaten der EU. Google arbeitet dabei in unserem Auftrag. Google trainiert keine KI mit deinen Fotos und Angaben und nutzt sie nur für den Vorschlag und um Missbrauch der KI zu erkennen. Einen Zugriff von Beschäftigten von Google aus Ländern außerhalb der EU, etwa für den Support, schließt das nicht aus (Abschnitt 24).

Wie lange Google Anfragen aufbewahrt (Stand dieser Angaben: 3. November 2026):

  • Einen Zwischenspeicher, in dem Google Anfragen bis zu 24 Stunden bereithält, damit die KI schneller antwortet, haben wir abgeschaltet.
  • Erkennen automatische Prüfprogramme von Google den Verdacht, dass jemand die KI missbraucht, bewahrt Google die Anfrage bis zu 90 Tage in der EU auf, und dafür berechtigte Beschäftigte von Google dürfen sie ansehen.

Was wir speichern. Die Vorschläge stehen in den Feldern deines Artikels, als KI-Vorschlag gekennzeichnet, bis du sie bestätigst oder änderst. Dazu behalten wir weitere Titelvorschläge, welche Angaben fehlen, was vom Etikett stammt, das Modell und den Zeitpunkt; das löschen wir, wenn du den Artikel fertig machst oder entfernst. Was du in dieses Feld schreibst, behalten wir am Artikel, bis du ihn fertig machst oder entfernst. Das Feld selbst sieht niemand außer dir; was die KI daraus in ihren Vorschlag übernimmt, siehst du vorher, und es kommt nur in deine Anzeige, wenn du es bestätigst. Ob eine Angabe von der KI stammt, behalten wir mit dem Artikel. Den Vermerk, dass die KI an deinem Artikel gearbeitet hat, löschen wir 30 Tage nach dem Ende ihrer Arbeit, auch wenn sie gescheitert ist. In den Protokollen unseres Servers stehen nur Zustand und Modell. Ist der Text fertig, geben wir dir mit dem Titel des Artikels Bescheid (Abschnitt 14). Steht in einem Vorschlag ein Wort der Wortliste, übernehmen wir diesen Teil nicht in deine Felder (Abschnitt 8).

Rechtsgrundlage: deine Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Wann und mit welchem Text du gewählt hast, halten wir als Nachweis fest, bis zum Ende des dritten Kalenderjahrs nach deinem Widerruf oder der Löschung deines Kontos. Hast du nie „Mit KI-Vorschlägen“ gewählt, halten wir deine Wahl bis zum Ende des dritten Kalenderjahrs danach fest, auch wenn dein Konto weiter besteht. Ist auf einem Foto ein anderer Mensch zu sehen: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; berechtigtes Interesse: deines, den Artikel beschreiben zu lassen. Deine Wahl ersetzt nicht die Einwilligung dieser Menschen.

Ausschalten heißt widerrufen. Schaltest du die KI-Vorschläge im Profil aus, gilt das, sobald unser Server es erfährt: Die KI bekommt keine neuen Fotos und Texte mehr, und was noch nicht bei ihr war, schicken wir nicht mehr. Schreibt sie gerade einen Vorschlag, fragen wir Google danach kein weiteres Mal. Schreibt sie gerade den ersten Text zu einem Artikel, kommt er nicht mehr in deine Felder. Liest sie gerade ein Etikett oder schreibt sie gerade eine neue Beschreibung, um die du gebeten hast, kommt dieses eine Ergebnis noch in deine Felder; du kannst es ändern oder löschen. Was schon bei Google ist, holt das Ausschalten nicht zurück. Was die KI vorher vorgeschlagen hat, bleibt in deinen Feldern stehen, bis du es änderst. Was bis zum Ausschalten geschah, bleibt rechtmäßig.

Musst du das? Nein. Ohne KI-Vorschläge schreibst du den Text selbst, und alles andere funktioniert genauso.

Ändert sich die KI im Anbieter, im Ort, in der Speicherung bei Google oder in den Daten, die sie bekommt, sagen wir es dir vorher und fragen dich in der App neu (Abschnitt 31).

7. Prüfung der Fotos auf deinem Handy

Damit niemand Nacktbilder zu sehen bekommt, prüft PLUNDA jedes Foto direkt auf deinem Handy, bevor es hochgeladen wird: die Fotos deiner Artikel, das Foto vom Etikett und dein Profilfoto nach dem Zuschneiden. Die Prüfung läuft für alle, mit und ohne Konto, mit und ohne KI-Vorschläge.

So arbeitet sie. Ein Erkennungsmodell, das fest in der App steckt, sieht sich eine verkleinerte Kopie des ganzen Fotos an und gibt einen Wert aus, wie stark das Foto nach nackter Haut aussieht. Erreicht der Wert eine feste Schwelle, nimmt PLUNDA das Foto nicht. Die Kopie löscht die App gleich nach der Prüfung. Das Ergebnis speichert die App nirgends.

Was niemand erfährt. Für diese Prüfung geht nichts an uns, an Google oder an andere: nicht das Foto, nicht das Ergebnis und nicht der Wert. Außer dir erfährt niemand, ob ein Foto abgelehnt wurde. Ein Foto, das die Prüfung besteht, lädt die App danach wie jedes Foto in unseren Speicher (Abschnitt 4).

Wenn sich das Modell nicht laden lässt, geht das Foto ungeprüft durch; dann bekommt unsere Fehlerüberwachung nur die Meldung „Modell nicht geladen“, ohne Bezug zu einem Foto (Abschnitt 17). Scheitert die Prüfung eines einzelnen Fotos, etwa weil es sich nicht lesen lässt, geht auch dieses Foto ungeprüft durch; dann bekommt unsere Fehlerüberwachung die Meldung „Fotoprüfung gescheitert“ mit der Art des Fehlers, ebenfalls ohne Bezug zu einem Foto. Die Prüfung ist also kein Versprechen, dass jedes ungeeignete Foto zurückbleibt.

Wenn ein Foto abgelehnt wird. Es kommt nicht in deinen Artikel und wird nicht hochgeladen; die übrigen Fotos derselben Auswahl kommen dazu. Eine abgelehnte Aufnahme aus der Kamera löscht die App sofort, ebenso ihre Zwischendateien. Fotos aus deiner Galerie bleiben in deiner Galerie. Die Prüfung irrt sich manchmal, etwa bei einem hautfarbenen Body auf hellem Teppich; nimm dann ein anderes Foto, am besten auf einem anderen Untergrund. Über die Ablehnung entscheidet kein Mensch; sie betrifft nur dieses eine Foto, nicht dein Konto.

Warum wir verantwortlich sind. Auch wenn nichts dein Handy verlässt, sind wir für diese Prüfung verantwortlich: Wir haben sie in die App eingebaut und bestimmen, wofür sie prüft.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse: Menschen bei PLUNDA vor Nacktbildern schützen, auch Kinder davor, nackt gezeigt zu werden, und die Regeln von Apple und Google einhalten, die für Inhalte von Nutzern einen Filter gegen anstößige Inhalte verlangen.

Ausschalten und Widerspruch. Ausschalten lässt sich die Prüfung nicht; sie gehört zu jedem Hochladen eines Fotos. Widersprechen kannst du ihr nach Abschnitt 28.

Was sie nicht prüft. Nur Nacktheit, und nicht, ob ein Mensch auf dem Foto ist. Andere verbotene Dinge auf Fotos, etwa Waffen oder Drogen, prüft vorab niemand; dafür gibt es das Melden (Abschnitt 15). Name und Lizenz des Modells stehen auf dieser Seite unter „Lizenzen“.

8. Wortliste

Eine Liste beleidigender und anstößiger Wörter prüft:

  • Titel, Beschreibung, Marke, Größe und Farbe deiner Artikel, wenn du einen Artikel fertig machst oder einen schon fertigen Artikel änderst, in der App und noch einmal auf unserem Server,
  • deinen Vornamen und die Namen deiner Listen, wenn du sie eingibst,
  • den Namen, den du ohne App beim Fragen oder Folgen angibst,
  • Vorschläge der KI, bevor sie in deine Felder kommen.

An einem angefangenen Artikel prüft die App die Felder schon, wenn du von einem Feld zurückgehst, auch ohne Verbindung; unser Server prüft erst, wenn du den Artikel fertig machst. Nachrichten in Gesprächen prüft die Liste nicht.

Steht ein solches Wort in einem Artikel, nennt PLUNDA dir das Wort und legt den Artikel erst ab oder übernimmt deine Änderung erst, wenn du es ersetzt hast; dein angefangener Artikel bleibt, wie er ist. Einen Namen mit einem solchen Wort speichert PLUNDA nicht. Auf unserem Server speichern wir den Treffer nicht, und außer dir erfährt niemand davon. Hast du einen Artikel ohne Verbindung fertig gemacht und lehnt unser Server ihn danach ab, merkt sich die App das Wort am Artikel auf deinem Handy, bis du das Feld änderst. Hältst du ein Wort für zu Unrecht auf der Liste, schreib an hallo@plunda.app; ein Mensch bei uns prüft es und nimmt es von der Liste, wenn es dort nicht hingehört. Die Liste stammt aus einer öffentlichen Sammlung und ist für PLUNDA angepasst; Name und Lizenz stehen auf dieser Seite unter „Lizenzen“.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse: Niemand soll in Angeboten und Namen bei PLUNDA beleidigende oder anstößige Wörter lesen, und Apple und Google verlangen dafür einen Filter.

9. Fragen und Gespräche

Fragst du nach einem Artikel, entsteht ein Gespräch zwischen dir und der Person, die ihn anbietet.

Was wir verarbeiten: eure Nachrichten (bis 2.000 Zeichen), wer wann geschrieben und gelesen hat, deinen Namen im Gespräch, Hinweise von PLUNDA im Gespräch wie „reserviert“ oder „Schon weg“ und welche E-Mails und Mitteilungen wir dazu verschickt haben.

Wer es sieht: die andere Seite des Gesprächs. Ihr seht den Vornamen, mit Konto in der App auch das Profilfoto. Wer anbietet, sieht von dir nur den Namen, den du eingibst, nie deine E-Mail-Adresse. Schreibst du deine Adresse selbst in eine Nachricht, sieht die andere Seite sie natürlich.

Was wir nicht tun: Nachrichten liegen auf unserem Server und sind nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt. Wir lesen sie nicht und werten sie nicht aus, weder mit einer KI noch mit einer Wortliste. Die letzten Nachrichten sehen wir uns nur an, wenn jemand das Gespräch meldet (Abschnitt 15). Bittest du uns, eigene Nachrichten zu löschen (Abschnitt 22), sehen wir uns deine Nachrichten in deinen Gesprächen an, nicht die der anderen Seite; dass und wann wir sie angesehen haben, halten wir fest. Verlangst du oder die andere Seite Auskunft über die eigenen Daten, enthält die Kopie das ganze Gespräch (Abschnitt 27). Ob ein Artikel den Besitzer wechselt, an wen und zu welchem Preis, erfassen wir nicht.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für beide Seiten. Stehen in Nachrichten Angaben über andere Menschen: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; berechtigtes Interesse: eure Absprache zu ermöglichen. Schreib nur, was ihr für die Absprache braucht.

Musst du das angeben? Nein. Ohne Nachricht entsteht kein Gespräch.

Wie lange: Ein Gespräch bleibt, solange es eine Seite gibt. Löscht eine Seite ihr Konto, bleiben die Nachrichten bei der anderen Seite lesbar, ohne Namen (Abschnitt 26). Gibt es keine Seite mehr, löschen wir das Gespräch 30 Tage danach. Für Gespräche ohne App gelten zusätzlich die Fristen in Abschnitt 10.

10. Ohne App fragen und folgen

Ohne App fragst du mit Namen und E-Mail-Adresse, und genauso folgst du einer Liste oder einer Person (Abschnitt 11).

Was wir verarbeiten: deinen Namen, deine E-Mail-Adresse und einen Prüfwert (Hash) davon, ob und wann du sie bestätigt hast, wann du zuletzt bei PLUNDA warst, deine Fragen und Nachrichten (Abschnitt 9), deine Folgen (Abschnitt 11), welcher Fassung der Nutzungsbedingungen du wann und an welcher Stelle zugestimmt hast und Merkmale in Links und Cookies, über die wir deinen Browser wiedererkennen (Abschnitt 20). Den Namen prüft die Wortliste (Abschnitt 8). Wer anbietet, sieht deinen Namen, nie deine E-Mail-Adresse.

E-Mail und Bestätigung. An deine Adresse schicken wir den Link zu deinem Gespräch. Halte diesen Link für dich: Wer ihn hat, kommt in dein Gespräch. Deine Adresse ist bestätigt, sobald du nach dem Tipp auf einen Link in einer unserer E-Mails auf der Seite angekommen bist; geht es dort nicht von selbst weiter, tippst du noch auf die Schaltfläche. Ruft ein Prüfprogramm deines Postfachs den Link nur ab, bestätigt das nichts. Tippst du auf „Gespräch öffnen“, bestätigt das nur deine Adresse, nicht ein Folgen; dafür gibt es eine eigene Bestätigung (Abschnitt 11).

Hat jemand anderes deine Adresse eingetragen? Dann bekommst du zu diesem Artikel höchstens drei E-Mails ohne den Text der Nachricht, solange du die Adresse nicht bestätigst. Du musst nichts tun: Antwortet die anbietende Person nicht, löschen wir das Gespräch nach 30 Tagen und mit ihm die Adresse, wenn sie sonst nirgends bei uns vorkommt.

Rechtsgrundlage: für Fragen und Gespräche Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; mit dem Abschicken stimmst du den Nutzungsbedingungen zu. Für die Bestätigung deiner Adresse und die Grenze für E-Mails an unbestätigte Adressen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; berechtigtes Interesse: niemandem E-Mails zu schicken, der nicht selbst gefragt hat. Für E-Mails mit Neuem aus einer Liste oder von einer Person deine Einwilligung (Abschnitt 11).

Musst du das angeben? Ohne Namen und E-Mail-Adresse kannst du ohne App weder fragen noch folgen; in der App geht beides auch anders.

Wie lange:

  • Frage mit unbestätigter Adresse, auf die niemand geantwortet hat: das Gespräch löschen wir 30 Tage nach deiner Frage, deine Adresse mit ihm, wenn du sonst kein Gespräch und kein Folgen bei uns hast.
  • Frage mit unbestätigter Adresse und Antwort: die Adresse 90 Tage nach der letzten Nachricht eines Menschen. 30 Tage danach löschen wir auch den Prüfwert und deinen Zugang; das Gespräch bleibt bei der anderen Seite, mit deinem Namen.
  • Bestätigte Adresse: Warst du 730 Tage (24 Monate) nicht bei PLUNDA, löschen wir deine Adresse samt deiner Links und Folgen; 14 Tage vorher schreiben wir dir. Was ihr im Gespräch geschrieben habt, bleibt bei der anderen Seite, mit deinem Namen.
  • Hast du kein Gespräch und kein offenes Folgen mehr, löschen wir deine Adresse 30 Tage nach deinem letzten Besuch oder dem Ende deines letzten Folgens, je nachdem, was später war.
  • Ein Folgen, das du nicht bestätigst, löschen wir nach 14 Tagen. Fehlt dir die E-Mail dazu, forderst du sie auf der Seite der Liste oder der Person neu an.
  • Löschen lassen kannst du deine Adresse jederzeit mit einer E-Mail von dieser Adresse an hallo@plunda.app (Abschnitt 26).

Später mit App. Legst du später ein Konto an, nimmst du Gespräche und bestätigte Folgen ohne App in dein Konto mit; deine Adresse ohne App hängt dann an deinem Konto, bis du das Konto löschst. E-Mails zu einer Person, der du folgst, kommen danach nur, wenn du sie in der App für sie einschaltest.

11. Folgen und Neues

In der App. Folgst du einer Liste, siehst du neue Artikel unter „Neues“ und bekommst Bescheid aufs Handy, wenn du Mitteilungen erlaubst. Die Person, der die Liste gehört, sieht deinen Vornamen und, wenn du eines hast, dein Profilfoto, nie deine E-Mail-Adresse. Neue Artikel per E-Mail bekommst du nur, wenn du das für die Liste in der App einschaltest, und nur, wenn dein Handy keine Mitteilungen von PLUNDA zeigt; ab Werk ist das aus.

Einer Person folgen. Folgst du einer Person, siehst du unter „Neues“ die neuen Angebote aus allen Listen auf ihrer Seite, auch aus Listen, die sie später dazunimmt; einzelne Listen kannst du ausblenden. Sie sieht unter „Wer folgt mir“ deinen Vornamen und seit wann du folgst, dein Profilfoto nur, wenn ihr schon über eine Liste, ein Gespräch oder eine gemeinsame Liste verbunden seid, nie deine E-Mail-Adresse, und sie bekommt Bescheid aufs Handy, wenn du ihr zu folgen beginnst. Neue Angebote einer Person per E-Mail bekommst du in der App nur, wenn du das für sie einschaltest, und nur, wenn dein Handy keine Mitteilungen von PLUNDA zeigt. Zu einer Person bekommst du höchstens zwei Bescheide oder E-Mails am Tag, die zu ihren eigenen Listen eingerechnet, nicht die zu gemeinsamen Listen, die sie gegründet hat. Ohne App folgst du einer Person wie einer Liste: Du willigst ein, dass wir dir neue Angebote dieser Person per E-Mail schicken, auch aus Listen, die sie später auf ihre Seite stellt, und bestätigst das in einer E-Mail; die Person sieht deinen Namen.

Ohne App. Du gibst Namen und E-Mail-Adresse an und willigst ein, dass wir dir neue Artikel dieser Liste per E-Mail schicken. Wir schicken dir eine E-Mail mit „Ja, ich folge“. Erst wenn du dort bestätigst, schreiben wir dir, wenn neue Artikel dazukommen: zu einer Liste höchstens zwei E-Mails am Tag, zu allen Listen und Personen zusammen höchstens 20. Den Text deiner Einwilligung siehst du auf der Seite der Liste, bevor du einwilligst.

Noch zu haben. Unter „Noch zu haben“ zeigen wir dir außerdem ältere Artikel aus den Listen, denen du folgst, die noch zu haben sind, mit dem Vornamen der Person, die sie anbietet.

Was wir verarbeiten: wem du folgst, deinen Namen dabei, Beginn, Bestätigung und Ende, welche Artikel wir dir in welcher E-Mail gezeigt haben und die neuen Artikel der Liste für „Neues“. Damit du beim Zurückkommen siehst, was neu ist, merken wir uns je Liste, wann du sie zuletzt abgerufen hast, wann dieser Besuch begann und welchen Stand du davor hattest. Wir behalten nur den letzten Stand, keine Liste früherer Besuche. Folgst du einer Person, merken wir uns diese Angaben je Liste auf ihrer Seite, dazu, welche Listen du ausgeblendet hast und ob du Bescheid oder E-Mails willst. Diese Angaben löschen wir mit deinem Folgen. Wer eine Liste anbietet, sieht, wie viele Folgende dieser Liste noch Bescheid bekommen, nicht wer; wer einer Person folgt, steht bei ihr unter „Wer folgt mir“. Folgt dir jemand, merken wir uns, wann du „Wer folgt mir“ zuletzt angesehen hast, damit wir neue Folgende markieren können; das löschen wir mit deinem Konto.

Nachweis deiner Einwilligung. Wir halten fest, für welche Liste oder Person und auf welchem Weg du eingewilligt hast, mit welchem Text, wann du eingewilligt, bestätigt und widerrufen hast und wann die letzte E-Mail kam, deine Adresse dabei nur als Prüfwert. Solange deine Einwilligung besteht, behalten wir den Nachweis. Danach löschen wir ihn am Ende des dritten Kalenderjahrs nach der letzten solchen E-Mail, ohne solche E-Mail nach dem Ende der Einwilligung; gibt es eine Beschwerde oder ein Verfahren, erst nach dessen Ende. Er bleibt also auch dann, wenn du dein Konto oder deine Adresse ohne App vorher löschst, weil wir die Einwilligung sonst nicht mehr belegen könnten.

Rechtsgrundlage: für das Folgen selbst Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Für E-Mails mit Neuem aus einer Liste oder von einer Person deine Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG. Für den Nachweis Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 DSGVO und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; berechtigtes Interesse: belegen zu können, dass du eingewilligt hattest.

Beenden und widerrufen: mit „E-Mails abstellen“ unter jeder dieser E-Mails, in der App unter „Nicht mehr folgen“ oder im Profil, oder indem du uns schreibst, dass du keine E-Mails mehr willst (Abschnitt 28). Das ist zugleich der Widerruf deiner Einwilligung. Stellst du ohne App die E-Mails zu einer Person ab, endet dein Folgen dieser Person und aller Listen, denen du bei ihr einzeln folgst; „Wieder folgen“ stellt beides her. Mit Konto schaltet das nur die E-Mails zu dieser Person und ihren eigenen Listen ab, nicht zu gemeinsamen Listen; Folgen, „Neues“ und Mitteilungen bleiben.

Wie lange: Einträge über Neues zeigen wir aus den letzten 30 Tagen; nach 60 Tagen löschen wir sie. Unter „Noch zu haben“ können auch ältere Artikel stehen, solange sie zu haben und für dich sichtbar sind. Ein beendetes Folgen löschen wir spätestens 30 Tage nach seinem Ende; endete das Folgen einer Liste, weil du die Person blockiert hast, behalten wir es, solange die Blockierung gilt. Blockiert dich die Person oder entfernt sie dich aus „Wer folgt mir“, endet dein Folgen bei ihr. Dein Folgen einer Person endet auch, wenn sie das Teilen ihrer Seite beendet, ihr Konto löscht oder wir ihre Seite sperren.

12. Gemeinsame Listen

Bei einer gemeinsamen Liste legen mehrere Menschen mit Konto ihre Artikel unter einen Link. Fragst du an mitzumachen, sieht die Gründerin deinen Vornamen und, wenn du eines hast, dein Profilfoto und entscheidet, ob du mitmachst. Was du dazulegst, erscheint unter ihrem Link; sie kann es aus der Liste nehmen. Übergibt sie die Liste an jemand anderen, sieht die neue Gründerin auch, wer der Liste folgt. Meldet sich eine Gründerin 60 Tage nicht und bittet ein Mitglied unter liste@plunda.app darum, übergeben wir die Liste nach weiteren 7 Tagen an ein Mitglied. Sperren wir eine Gründerin, übergeben wir ihre Liste frühestens 14 Tage danach.

Artikel aus gemeinsamen Listen, bei denen du mitmachst, stehen auch unter „Neues“, ältere unter „Noch zu haben“, mit dem Vornamen der Person, die sie anbietet.

Was wir verarbeiten: Mitgliedschaften, Anfragen, Übergaben und wann eine Gründerin zuletzt bei PLUNDA war. Damit du beim Zurückkommen siehst, was neu ist, merken wir uns je Liste, wann du sie zuletzt abgerufen hast, wann dieser Besuch begann und welchen Stand du davor hattest. Wir behalten nur den letzten Stand, keine Liste früherer Besuche. Diese Angaben löschen wir mit deiner Mitgliedschaft.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Für die Übergabe durch uns Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; berechtigtes Interesse: dass eine gemeinsame Liste weiterlaufen kann, wenn ihre Gründerin nicht mehr reagiert.

Wie lange: Offene Anfragen und Angebote zur Übergabe enden nach 30 Tagen. Beendete Anfragen, Übergaben und Mitgliedschaften löschen wir spätestens 30 Tage nach ihrem Ende; zeigt die App einem früheren Mitglied noch, dass es nicht mehr dabei ist, zählen die 30 Tage für seine Mitgliedschaft erst ab dem Schließen des Hinweises. Löscht die Gründerin die Liste, ist sie sofort für alle weg; endgültig löschen wir sie samt allem, was an ihr hängt, 30 Tage danach; zeigt die App einem früheren Mitglied noch, dass es nicht mehr dabei ist, bleibt die Liste, bis es den Hinweis geschlossen hat, und seine Mitgliedschaft bis zu 30 Tage danach.

13. E-Mails

Welche E-Mails: zu deinem Konto (Adresse bestätigen, neues Passwort, Bestätigung der Löschung, Hinweis vor dem Löschen eines lange nicht genutzten Kontos), zu deinen Gesprächen (Link zum Gespräch, neue Nachrichten, „reserviert“, „Schon weg“, Erinnerungen), zu Listen und Personen, denen du folgst, eine Erinnerung vor dem Löschen deiner Adresse und unsere Entscheidungen zu Meldungen und Eingriffen. Ist deine Adresse bestätigt, schreiben wir dir außerdem, wenn sich die Nutzungsbedingungen ändern und wenn wir ankündigen, dass PLUNDA endet oder sich das Angebot ändert (Nutzungsbedingungen, Abschnitte 15 und 17); nutzt du PLUNDA ohne App oder ist dein Konto gesperrt, auch wenn sich diese Erklärung ändert (Abschnitt 31). Absender ist hallo@plunda.app.

Was drinsteht: je nach Anlass Vornamen, Titel und Foto des Artikels, bei bestätigten Adressen die ersten 200 Zeichen einer neuen Nachricht und Links mit Merkmalen, die dich in dein Gespräch oder deine Liste bringen. Halte diese Links für dich.

Wie wir sie verschicken: über Mailjet (Sinch). Mailjet bekommt deine Adresse, Betreff und Inhalt und meldet uns zurück, ob eine E-Mail zugestellt wurde, zurückkam, als Spam gemeldet oder abbestellt wurde. Antwortest du auf eine E-Mail zu einem Gespräch, geht deine Antwort an antwort@plunda.app, also an uns, nicht an die andere Seite; von dort bekommst du eine automatische Antwort ohne Werbung. Für deine Antwort an die andere Seite nutze das Gespräch.

Kein Tracking: Wir messen nicht, ob du eine E-Mail öffnest oder einen Link antippst, und haben das bei Mailjet abgeschaltet. Am Ende jeder E-Mail steht unsichtbar die Nummer dieser E-Mail, damit dein Postfach Verläufe richtig anzeigt; sie meldet nichts an uns. E-Mails mit Foto laden das Foto beim Öffnen über eine 7 Tage gültige Adresse aus unserem Speicher bei Google Cloud; dabei sieht Google Cloud deine IP-Adresse. Wer das Foto abruft, halten wir nicht fest.

Abbestellen: Fragst oder folgst du ohne App, steht unter jeder E-Mail zu deinem Gespräch und unter jeder E-Mail mit Neuem aus einer Liste oder von einer Person „E-Mails abstellen“. Keinen solchen Link haben die Bestätigung einer Meldung, E-Mails zu unseren Eingriffen, etwa wenn wir eine Nachricht von dir entfernen, und die E-Mail, mit der du das Folgen bestätigst, auch wenn du sie noch einmal anforderst; bestätigst du nicht, endet das Folgen nach 14 Tagen von selbst. „Abo beenden“ in deinem E-Mail-Programm wirkt bei jeder E-Mail zu deinen Fragen und Folgen ohne App, nicht bei der Bestätigung und dem Ergebnis einer Meldung, für die du nur eine Adresse eingetragen hast. Mit Konto stellst du E-Mails in der App im Profil ab, E-Mails mit Neuem aus einer Liste oder von einer Person auch über den Link darunter. Schreibst du uns, dass du keine E-Mails mehr willst, stellen wir die E-Mails an diese Adresse ab. Auch nach „Keine E-Mails mehr“ schreiben wir dir, wenn du uns etwas gemeldet hast, wenn wir eine Nachricht von dir entfernen, wenn sich die Nutzungsbedingungen oder diese Erklärung ändern, wenn wir ankündigen, dass PLUNDA endet oder sich das Angebot ändert, und 14 Tage bevor wir deine Adresse löschen. E-Mails zu deinem Konto und zu unseren Eingriffen bestellst du nicht ab; sie gehören zum Konto.

Rechtsgrundlage: für E-Mails zu Konto, Gesprächen und gemeinsamen Listen, auch zur Übernahme einer Liste, und zu neuen Nutzungsbedingungen und Ankündigungen Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für den Hinweis auf eine geänderte Datenschutzerklärung Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse: dass du erfährst, was sich am Umgang mit deinen Daten ändert); für Erinnerungen, den Hinweis vor dem Löschen und die Nachricht, dass eine Sperre aufgehoben ist, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse: dass niemand ohne Vorwarnung den Zugang zu seinen Gesprächen oder seinem Konto verliert und jeder weiß, woran er ist); für die Eingangsbestätigung einer Meldung, das Ergebnis an die meldende Person und die Begründung, wenn wir einen Inhalt entfernen, ein Teilen beenden oder ein Konto sperren, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 16 und 17 der Verordnung über digitale Dienste (DSA), und soweit eine solche E-Mail mehr sagt, als der DSA verlangt, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; für E-Mails mit Neuem aus Listen und von Personen deine Einwilligung (Abschnitt 11).

Wie lange: Welche E-Mail wir wann an wen geschickt haben, halten wir fest, damit nichts doppelt kommt und wir Rückläufer erkennen; diese Einträge löschen wir spätestens 30 Tage, nachdem sie dafür nicht mehr nötig sind, zu einem gelöschten Konto 30 Tage nach dem Löschen. Mailjet speichert die Adressen, an die wir schreiben, als Kontakte; ist deine Adresse bei PLUNDA nirgends mehr gespeichert, lassen wir sie auch dort löschen, und Mailjet entfernt sie binnen 30 Tagen. Statistiken zum Versand hält Mailjet bis zu 13 Monate. Wie lange Mailjet Protokolle des Versands, Inhalte, Rückmeldungen, Sperrlisten und Sicherungen aufbewahrt, legt Mailjet nicht offen; wir haben danach gefragt.

14. Mitteilungen aufs Handy

Erlaubst du PLUNDA, dir Bescheid zu geben (auf dem iPhone Mitteilungen, auf Android Benachrichtigungen), holt die App bei Expo, einem Dienst für Mitteilungen von Apps, eine Adresse für Mitteilungen (Push-Token). Dabei bekommt Expo die Kennung deines Handys für Mitteilungen, eine Kennung der Installation und die Kennung der App, und Expo sieht deine IP-Adresse.

Was eine Mitteilung enthält: zum Beispiel „{Name} fragt nach {Titel}“, einen Verweis auf das Gespräch und die Zahl wartender Gespräche, ohne den Text der Nachricht, „Neues von {Vorname}“ mit Titel und Preis eines neuen Angebots oder „{Name} folgt dir jetzt“. Je nach Einstellung deines Handys steht die Mitteilung auf dem Sperrbildschirm.

Wer sie bekommt: Wir schicken sie an Expo (650 Industries, Inc., USA), Expo gibt sie an Apple (iPhone) oder an Firebase Cloud Messaging von Google (Android) weiter, und die stellen sie auf deinem Handy zu. Expo hält den Inhalt nur bis zur Übergabe; bei einer aktiven Fehlersuche dürfen Beschäftigte von Expo Inhalte sehen. Apple und Google halten eine Mitteilung, die sie nicht zustellen können, höchstens 7 Tage. Apple und Google arbeiten dabei im Auftrag von Expo; Expo muss sie vertraglich an dieselben Datenschutzpflichten binden. Apple erfasst außerdem in eigener Verantwortung, wie der Dienst für Mitteilungen genutzt wird.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; ob du Mitteilungen bekommst, entscheidest du in den Einstellungen deines Handys und in der App. Ohne Mitteilungen funktioniert PLUNDA genauso.

Wie lange: Die Adresse für Mitteilungen behalten wir, bis du dich abmeldest, Mitteilungen abschaltest oder dein Konto löschst. Bei Expo läuft die Adresse nicht ab; Expo behält sie, solange sie für die Zustellung gebraucht wird, und nennt dafür keine feste Frist. Die App räumt Mitteilungen zu einem Gespräch weg, wenn du es öffnest.

15. Melden, Blockieren und Eingriffe

Melden. Listen, Artikel, Gespräche und die Seite einer Person meldest du in der App und ohne App, auch ohne Konto und ohne den Nutzungsbedingungen zuzustimmen. Wir speichern, wer meldet (Konto oder Adresse ohne App; meldest du ohne beides, nur einen Prüfwert deiner IP-Adresse für 24 Stunden), den Grund, deinen Text und eine Momentaufnahme:

  • bei einem Gespräch die letzten 20 Nachrichten und Vornamen und Profilfoto der anbietenden Person,
  • bei einer Liste ihren Namen, die Titel der Artikel und bei gemeinsamen Listen die Vornamen der Mitmachenden,
  • bei einem Artikel seine Texte und Fotos, nie das Foto vom Etikett,
  • bei der Seite einer Person ihren Vornamen und die Namen der Listen darauf.

Fotos enthält die Momentaufnahme nur als Verweis: Ist ein Foto gelöscht, sehen auch wir es in der Meldung nicht mehr. Meldest du ohne App, kannst du freiwillig eine E-Mail-Adresse und, außer beim Grund „Nacktheit, Gewalt oder Hass“, deinen Namen oder deine Organisation angeben; meldest du aus einem Gespräch, fragen wir nicht danach und nehmen die Adresse, die du dort bestätigt hast. Dann schreiben wir dir das Ergebnis und bestätigen dir den Eingang. Die Bestätigung entfällt, wenn in einer Stunde sehr viele Meldungen von dir oder schon drei Bestätigungen an diese Adresse kamen oder wenn wir deine Meldungen ausgesetzt haben. Jede Meldung speichern wir, auch wenn jemand sehr viele schickt. Wer gemeldet hat, sagen wir der gemeldeten Person nicht, außer ein Gesetz verpflichtet uns dazu. Wirst du gemeldet und greifen wir ein, bekommst du eine Begründung. Greifen wir nicht ein, prüfen wir im Einzelfall, ob du von der Meldung erfährst: Wir sagen es dir innerhalb eines Monats per E-Mail, wenn deine Adresse bestätigt ist, ohne die meldende Person zu nennen, außer du könntest daraus erkennen, wer gemeldet hat, der meldenden Person drohten dadurch Nachteile oder das Melden würde unterlaufen. Ergebnis und Grund halten wir fest. Über neue Meldungen benachrichtigt uns eine E-Mail ohne Namen und ohne Inhalt.

Wer entscheidet. Jede Meldung sieht sich ein Mensch bei uns an, eine ausgesetzte nach dem Ende der Aussetzung, und entscheidet, ob und was wir unternehmen; eine Meldung führt nie von selbst zu einer Sperre. Das ist die Person, die bei uns den Betrieb macht. Ihre Vertretung sieht keine Meldungen und entscheidet nicht; sie sieht nur die E-Mail ohne Namen und Inhalt, dass eine Meldung offen ist, und sagt Bescheid. Für die Entscheidung sehen wir frühere Meldungen nur zum selben Inhalt, bei einer Meldung gegen ein Konto alle Meldungen zu diesem Konto, und keine gesammelte Vorgeschichte einer Person. Sperren wir ein Konto, sehen wir dabei die noch offenen Meldungen zu seinen Listen, Artikeln und Gesprächen. Zugriff auf unsere Seite für den Betrieb gibt es nur über eine eigene Anmeldung bei Google. Eine Übersicht einzelner Konten gibt es dort nur in unserer Testumgebung, nie im echten Betrieb. Einzige Ausnahme: Bittest du uns, eigene Nachrichten zu löschen, sehen wir auf deinen Antrag deine Gespräche mit Artikel und Datum, ohne Namen der anderen Seite, und darin deine eigenen Nachrichten (Abschnitt 9).

Eingriffe. Wir entfernen Inhalte, auch einzelne Nachrichten, beenden das Teilen, sperren die Seite einer Person, sperren Konten, übergeben Listen, löschen Konten und Adressen ohne App auf Antrag und erstellen Auskünfte. Schickst du Meldungen, die offensichtlich unbegründet sind, weisen wir dich mit dem Ergebnis darauf hin. Meldest du danach denselben Inhalt wieder so, können wir deine Meldungen und Einwände 30 Tage aussetzen: Wir speichern sie und sehen sie uns erst danach an, einen Einwand gegen diese Entscheidung auch vorher; das schreiben wir dir per E-Mail. Entfernte Inhalte löschen wir; in der Meldung bleibt die Momentaufnahme. Eine Sperre dauert 30 Tage, bei einem schweren Verstoß bis wir sie aufheben. Bei einer Sperre löschen wir nichts; deine Inhalte sind für andere unsichtbar, und löschen kannst du dein Konto weiterhin. Jeden Eingriff halten wir fest: wer, was, wann, Grund und Notiz. Wer betroffen ist, bekommt eine Begründung und kann widersprechen; wer gemeldet hat, erfährt, wie wir über den gemeldeten Inhalt entschieden haben.

Blockieren. Blockierst du jemanden, kann die Person dich nicht mehr fragen, dir und deinen Listen nicht folgen und nicht mitmachen; folgt ihr einander als Person, endet das in beide Richtungen. Wir speichern, wer wen blockiert, bei Menschen ohne App einen Prüfwert ihrer Adresse und den Namen, den sie angegeben haben.

Rechtsgrundlage: für Meldungen, Entscheidungen und Begründungen Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 16 und 17 DSA. Für Momentaufnahme, Sperren, das Aussetzen von Meldungen und das Festhalten der Eingriffe Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; berechtigtes Interesse: Menschen bei PLUNDA vor Missbrauch schützen, den Meldeweg vor Missbrauch schützen, unsere Regeln durchsetzen und Entscheidungen später belegen. Blockieren: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Wie lange: Meldungen mit Momentaufnahme 24 Monate nach der Meldung, auch wenn der Inhalt inzwischen entfernt ist, mit den freiwilligen Angaben von Meldenden ohne Konto; festgehaltene Eingriffe 24 Monate. Eine Blockierung bleibt, solange es das Konto gibt, das blockiert hat; eine aufgehobene löschen wir spätestens 30 Tage danach. Blockierungen von und gegen ein gelöschtes Konto löschen wir 30 Tage nach dem Löschen.

16. Wenn du uns schreibst

Unsere Adressen: hallo@plunda.app für Fragen, Auskunft und Löschung, liste@plunda.app für Anträge zu gemeinsamen Listen, antwort@plunda.app für Antworten auf E-Mails zu Gesprächen (antwortet automatisch), social@plunda.app für unsere Konten in sozialen Netzwerken. Alle E-Mails landen in unserem Postfach bei Google Workspace, mit Anhängen, wenn du welche mitschickst.

Kontaktformular auf plunda.app/hilfe#kontakt: Wir verarbeiten Namen, E-Mail-Adresse, Betreff und Nachricht. Gegen Spam löst dein Browser eine kleine Rechenaufgabe, ohne Cookie und ohne fremden Dienst; die Aufgabe gilt 10 Minuten, eine gelöste merken wir uns bis 24 Stunden nach ihrem Ablauf, damit sie niemand ein zweites Mal nutzt. Dazu gibt es ein verborgenes Feld, und von einer IP-Adresse nehmen wir höchstens 5 Nachrichten in der Stunde an; dafür speichern wir 24 Stunden einen Prüfwert deiner IP-Adresse. Der Server schickt deine Nachricht über Mailjet als E-Mail an hallo@plunda.app, mit deiner Adresse als Antwortadresse. Den Inhalt speichern wir nicht in unserer Datenbank und nicht in Protokollen, wohl aber als E-Mail in unserem Postfach. Du bekommst keine automatische E-Mail.

Wer deine E-Mail liest: die Person, die bei uns den Betrieb macht, und ihre Vertretung. Keine KI liest E-Mails von dir oder beantwortet sie.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, wenn es um deine Nutzung von PLUNDA geht; sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, berechtigtes Interesse: dir zu antworten und Spam abzuwehren. Für Anträge zu deinen Rechten Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 12 bis 22 DSGVO.

Musst du das angeben? Für das Kontaktformular brauchen wir alle vier Felder, sonst antworten wir dir nicht. Du kannst uns stattdessen eine E-Mail schreiben.

Wie lange: E-Mails in unserem Postfach löschen wir 12 Monate, nachdem dein Anliegen erledigt ist. Eine gelöschte E-Mail können wir bei Google noch bis zu 55 Tage wiederherstellen; danach entfernt Google sie aus seinen Systemen, spätestens nach 180 Tagen, außer ein Gesetz verlangt, sie länger aufzubewahren.

17. Fehlerüberwachung

Stürzt die App ab oder geht auf unseren Seiten oder unserem Server etwas schief, geht ein Fehlerbericht an GlitchTip. GlitchTip betreiben wir selbst, auf einem Server bei Hetzner in Nürnberg. Das Programm dafür stammt von Sentry, die Berichte gehen aber nur an unseren eigenen Server, nicht an Sentry.

Was ein Fehlerbericht enthält: den Fehlertext, aus dem wir E-Mail-Adressen und Merkmale aus Links entfernen, wo im Programm der Fehler entstand, die Version von App und Programm, Modell, Hersteller und Betriebssystem deines Handys, bei Fehlern im Browser oder auf unserem Server die Seite ohne Merkmale, bei Fehlern der Anmeldung Anbieter, Fehlercode und Schritt und bei der Prüfung der Fotos die Art des Fehlers. Mehr nicht: Die letzten Schritte in der App, Kennungen deines Handys, Sprache und Zeitzone schalten wir ab. Deine IP-Adresse bekommt GlitchTip nicht, weil die Berichte aus App und Browser über unseren Server laufen. Keine Kennung deines Kontos, kein Name, keine Aufzeichnung deiner Sitzung, keine Bildschirmfotos; im Browser setzt die Fehlerüberwachung keine Cookies. Beliebige Namen oder Texte in einer Fehlermeldung erkennt unser Filter nicht immer; Fehlerberichte sind deshalb nicht sicher anonym.

Tritt ein Fehler zum ersten Mal auf, bekommen wir eine E-Mail mit seinem Titel, verschickt über Mailjet.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse: Fehler finden und beheben, damit PLUNDA funktioniert. Für das Auslesen von Version, Modell und Betriebssystem auf deinem Handy § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG.

Wie lange: Fehlerberichte 90 Tage, technische Dateien zur Zuordnung von Programmfehlern 7 Tage.

18. Nutzungszahlen und Schutz vor Missbrauch

Nutzungszahlen. Ohne Programm eines anderen Anbieters hält unser Server fest, wenn jemand einen Artikel anfängt oder fertig macht, eine Liste teilt, einen Link öffnet, mit oder ohne App fragt, eine Nachricht schreibt, den Stand eines Artikels ändert, einer Liste folgt, „Neues“ öffnet, ein Konto anlegt oder löscht. Dazu speichern wir die Kennung deines Kontos, auch eines Kontos ohne Namen, den Zeitpunkt und Zahlen und Arten, keine Inhalte. Diese Ereignisse sind also nicht anonym. Den ersten Aufruf eines Links am Tag zählen wir ohne Kennung: Ob derselbe Browser schon da war, erkennen wir an einem Prüfwert aus Tag, Link, IP-Adresse und Browser, den wir nach 24 Stunden löschen. Aufrufe von Seiten, die die App selbst öffnet, zählen wir nicht. Wie viele Menschen PLUNDA nutzen, zählen wir über die Konten, nicht über die Kennung deines Handys. Ausgewertet wird nach Tag und Art, ohne Kennungen. Außerdem zählen wir je Tag, wie viele Mitteilungen über neue Artikel wir verschickt haben. Diese Tageszahlen vergleichen wir mit den Öffnungen von „Neues“ in der App, ohne sie einzelnen Konten zuzuordnen.

Wofür: Wir wollen verstehen, ob PLUNDA funktioniert, etwa ob geteilte Listen zu Fragen führen, und den Betrieb planen.

Schutz vor Missbrauch. Wie oft jemand in einer Stunde fragt, meldet oder schreibt und wie oft App oder Browser uns Fehlerberichte schicken (Abschnitt 17), zählen wir je Konto, Adresse oder Prüfwert der IP-Adresse und löschen den Zähler nach 24 Stunden.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse: ein Angebot verbessern, das ohne Werbung auskommt, und Missbrauch abwehren.

Wie lange: Nutzungsereignisse 730 Tage (24 Monate). Die Kennung deines Kontos löschen wir nach 90 Tagen aus den Ereignissen, danach zählen wir nur noch nach Tag und Art. Löschen wir dein Konto endgültig, entfernen wir die Kennung schon dann. Auswertungen, die wir herunterladen, enthalten keine Kennungen; wir löschen sie 30 Tage nach der Auswertung.

19. Protokolle unseres Servers

Bei jedem Aufruf unseres Servers aus App oder Browser speichert Google Cloud ein Protokoll: IP-Adresse, Angaben zu Browser oder App (User-Agent), die Seite, von der du kommst, und die vollständige Adresse samt Merkmalen und Codes aus Links. Unsere eigenen Protokollzeilen enthalten keine E-Mail-Adressen, Merkmale oder Inhalte; die Protokolle von Google Cloud filtern wir nicht. Wird etwas gelöscht, beendet, abgestellt oder gesperrt, etwa ein Konto, ein Folgen, deine Einwilligung oder ein Link, halten wir in unseren Protokollzeilen fest, was es war und wann, mit unserer internen Kennung, ohne Namen und Adresse; ebenso, wenn wir eine Sperre aufheben oder jemand eine Liste übernimmt. So können wir es erneut anwenden, wenn wir eine Sicherung zurückspielen (Abschnitt 26).

Wofür: Betrieb, Fehlersuche, Alarme bei Störungen und damit Löschungen, Widerrufe, Sperren und Übergaben auch nach dem Zurückspielen einer Sicherung gelten.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse: PLUNDA sicher und erreichbar zu betreiben und dafür zu sorgen, dass Löschungen, Widerrufe, Sperren und Übergaben auch nach dem Zurückspielen einer Sicherung gelten.

Wo und wie lange: 30 Tage, gespeichert in Belgien (Region europe-west1). Protokolle über die Verwaltung unseres Google-Cloud-Projekts hält Google 400 Tage ohne festen Ort.

20. Was auf deinem Handy und in deinem Browser gespeichert wird

In der App:

WasWofürWie lange
Anmeldung bei Firebaseangemeldet bleibenbis du dich abmeldest oder dein Konto löschst
Kennung deines Handysangefangene Artikel und Mitteilungen; sie bleibt auch nach dem Abmelden gleichbis du die App löschst
Angefangene Artikel mit Fotos, dazu ein Wort, das unser Server abgelehnt hat (Abschnitt 8)weiterarbeiten, auch ohne Verbindungbis du den Artikel fertig machst oder entfernst; nach dem Abmelden bleiben sie verborgen auf dem Handy, nach dem Löschen deines Kontos löscht die App sie auf diesem Handy
Zwischenspeicher deiner Listen, deine KI-Wahl, kleine Merkerschneller Startbis du die App löschst
der Weg deiner letzten Anmeldung, ohne Adresse„Zuletzt benutzt“ beim Anmeldenbis du dein Konto löschst
ob hier ein Konto angemeldet wardir nach einem Abmelden ohne dein Zutun Bescheid gebenbis du dich abmeldest
auf dem iPhone die Kennung deiner Anmeldung mit Applebei Apple nachfragen (Abschnitt 3)bis du dich abmeldest
eine zufällige Kennung dieser Installation für UpdatesUpdates laden (Abschnitt 21)bis du die App löschst

Diese Daten liegen im Speicher der App auf deinem Handy. Auf Android sichert das System die Daten von PLUNDA nicht in deiner Google-Sicherung.

Im Browser:

NameArtWofürWie lange
plunda_gCookie, nur für unseren Server lesbardich ohne App wiedererkennen, damit du deine Gespräche und Listen ohne neuen Link öffnest90 Tage, nachdem du zuletzt auf einen Link in unseren E-Mails getippt hast
plunda_rCookie, nur für unseren Server lesbardeine eigene Frage oder dein Folgen anzeigen und eine falsche Adresse korrigieren90 Tage nach deiner letzten Frage oder deinem letzten Folgen
plunda_appCookiemerken, dass die App die Seite geöffnet hat: keine Hinweise auf die App und kein Zählen des Aufrufs30 Minuten
SitzungsspeicherSpeicher im BrowserMerkmal aus deinem E-Mail-Link und kleine Merkerbis du den Tab schließt

Rechtsgrundlage: Speichern und Lesen auf deinem Handy und in deinem Browser: § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG, weil es für den Dienst unbedingt nötig ist, den du nutzen willst. Was wir danach damit tun, steht in den Abschnitten oben.

21. Updates und App-Stores

Bei jedem Start fragt die App bei Expo (EAS Update) nach Updates; dabei schickt sie Betriebssystem, Version und eine zufällige Kennung dieser Installation, und Expo sieht deine IP-Adresse. Expo arbeitet in unserem Auftrag in den USA. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, damit die App aktuell und fehlerfrei bleibt; für Sicherheitsupdates zusätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, berechtigtes Interesse: ein sicherer Betrieb. Wie lange Expo diese Abrufe aufbewahrt, legt Expo nicht offen; wir haben danach gefragt. Deine IP-Adresse aus diesen Abrufen und vom Abruf der Adresse für Mitteilungen (Abschnitt 14) nutzt Expo außerdem in eigener Verantwortung für zusammengefasste Statistiken darüber, wie seine Dienste genutzt werden. Dafür nennt Expo nur deine IP-Adresse und technische Angaben deines Handys, keine Inhalte. Rechtsgrundlage für diese Weitergabe: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ist, Mitteilungen und Updates über einen bewährten Dienst zuzustellen, ohne dafür eigene Server zu betreiben.

Die App lädst du aus dem App Store von Apple oder aus Google Play. Was Apple und Google dabei verarbeiten, verantworten sie selbst; es gelten ihre Datenschutzerklärungen.

22. Teilnahme an einem Test von PLUNDA

Dieser Abschnitt gilt nur, wenn wir dich zu einem Test von PLUNDA eingeladen haben und du teilnimmst.

Was wir verarbeiten: was wir beobachten, während du PLUNDA nutzt, deine Rückmeldungen im Gespräch mit uns, unsere Notizen dazu, Bildschirmfotos und Fotos aus dem Test und einzelne Werte deiner Nutzung, die wir für den Bericht zusammenstellen.

Wofür: um herauszufinden, was an PLUNDA verständlich ist und was nicht, und PLUNDA zu verbessern.

Wer es bekommt: die Person, die den Test bei uns macht. Für die Auswertung nutzen wir Claude von Anthropic in einem eigenen Konto für Unternehmen. Anthropic Ireland, Limited arbeitet dort in unserem Auftrag (Auftragsverarbeiter) und speichert die Daten in den USA. Verarbeitet werden können sie auch in Europa, Asien und Australien und, etwa für Sicherheit und Support, in weiteren Ländern, in denen Anthropic tätig ist. Grundlage sind die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission (Abschnitt 24). Behörden in den USA und in anderen Ländern außerhalb der EU können trotzdem unter Umständen auf die Daten zugreifen. Anthropic nennt nicht alle Länder, in denen die Daten verarbeitet werden; deshalb können wir nicht für jedes dieser Länder prüfen, wie du dich gegen solche Zugriffe wehren kannst. Claude bekommt von uns darum nur Notizen, Berichte und einzelne Werte aus dem Test, und darin stehst du mit einer Rolle wie „Verkäuferin 1“, nicht mit deinem Namen. Aus dem Betrieb von PLUNDA bekommt Claude dafür nur die Zahlen, die wir für den Bericht zusammenstellen, etwa wie viele gefragt oder gefolgt haben, ohne Kennung deines Kontos. Bildschirmfotos und Fotos aus dem Test, einen Zugang zu unserer Datenbank, Nachrichten aus Gesprächen und E-Mails, die du uns schreibst, bekommt Claude nicht. Im Bericht über den Test stehen nur Rollen, keine Namen, keine Bilder und keine Zitate, an denen man dich erkennt.

Rechtsgrundlage: deine Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; du gibst sie mit einem Häkchen in der Teilnahmeerklärung, getrennt von der Nutzung der App. Für deine eigenen besonders geschützten Angaben in Artikeln, Fotos und Nachrichten, etwa zu deiner Gesundheit, bitten wir dich dort zusätzlich ausdrücklich um deine Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO). Solche Angaben über andere Menschen schreib bitte nicht, auch nicht im Test. Die Teilnahme ist freiwillig. Machst du nicht mit oder hörst du auf, nutzt du PLUNDA genauso. Beide Einwilligungen kannst du jederzeit widerrufen, auch einzeln. Widerrufst du die Einwilligung zur Auswertung, löschen wir deine Rohdaten aus dem Test. Widerrufst du die Einwilligung für deine besonders geschützten Angaben, lösch die Artikel mit solchen Angaben in der App und schreib uns, in welchen Nachrichten sie stehen: Wir löschen den Text dieser Nachrichten binnen eines Monats, auch im Gespräch der anderen Seite, wo dann ein Hinweis steht. Nur die Kopie in einer Meldung bleibt als Beleg, solange Abschnitt 15 es nennt.

Wie lange: Rohnotizen, Bildschirmfotos und Fotos löschen wir, sobald der Bericht steht, spätestens drei Monate nach dem Test; ebenso die Chats und Sitzungen bei Anthropic. Gelöschte Chats entfernt Anthropic binnen 30 Tagen aus seinen Systemen. Länger hält Anthropic sie nur, wenn das Gesetz es verlangt oder wenn es sie braucht, um seine Nutzungsrichtlinie durchzusetzen oder einen Streit mit uns zu klären. Markiert seine automatische Prüfung einen Chat als möglichen Verstoß, hält es den Inhalt bis zu zwei Jahre und die Bewertung bis zu sieben Jahre.

23. Wer deine Daten bekommt

Innerhalb von PLUNDA bekommen deine Daten nur die Menschen, die in den Abschnitten oben stehen: wer deinen Link hat, die andere Seite eines Gesprächs, die Gründerin einer gemeinsamen Liste, die Person, deren Liste du folgst oder der du folgst, und bei uns die Person, die den Betrieb macht, und ihre Vertretung, diese nur für E-Mails an uns (Abschnitt 16).

Für den Betrieb setzen wir Dienstleister ein, die in unserem Auftrag nach unseren Weisungen arbeiten (Auftragsverarbeiter, Art. 28 DSGVO):

DienstleisterWofürWo
Google Cloud EMEA Limited, Dublin, IrlandServer, Datenbank, Fotos, Protokolle (Abschnitt 19), Gemini für KI-Vorschläge (Abschnitt 6)EU (Belgien; Gemini am Endpunkt für die EU; Sicherungen der Datenbank in der EU). Zugriff für Support von Google auch aus Ländern außerhalb der EU (Abschnitt 24)
Google (Firebase Authentication)Anmeldung, auch ohne KontoUSA
Google (Firebase Cloud Messaging)Benachrichtigungen auf Androidohne festen Ort
Google (Google Workspace)unser Postfachohne festen Ort
Mailjet GmbH (Sinch), BerlinVersand aller E-Mailsgespeichert in der EU (Deutschland, Belgien); Support auch aus den USA
650 Industries, Inc. (Expo), USAMitteilungen aufs Handy, Updates der AppUSA
Hetzner Online GmbH, GunzenhausenServer unserer FehlerüberwachungDeutschland (Nürnberg)
Anthropic Ireland, Limited, nur für Tests (Abschnitt 22)Auswertung eines Tests von PLUNDAUSA (Speicherung); Verarbeitung auch in Europa, Asien, Australien und weiteren Ländern (Abschnitt 22)

Eigene Verantwortliche, an die Daten gehen:

  • Apple, wenn du dich mit Apple anmeldest, für den App Store und für Daten zur Nutzung des Dienstes für Mitteilungen,
  • Expo für zusammengefasste Statistiken mit deiner IP-Adresse (Abschnitt 21),
  • Google, wenn du dich mit Google anmeldest, und für Google Play,
  • Sinch (Mailjet) für eigene Zwecke: Abwehr von Spam und Betrug, Sicherheit des eigenen Netzes, gesetzliche Pflichten und die Prüfung, ob Adressen gültig sind; dafür nutzt Sinch deine Adresse verschlüsselt mit Zeitpunkten und Zahl der Zustellereignisse und löscht das nach 30 Tagen. Grundlage dieser Weitergabe ist unser berechtigtes Interesse an einem Versand, der Spam und Betrug abwehrt (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO),
  • WhatsApp, Instagram und andere Dienste, über die du einen Link teilst,
  • die Postfächer der Menschen, denen wir E-Mails schicken.

Behörden geben wir Daten nur, wenn ein Gesetz uns dazu verpflichtet.

24. Länder außerhalb der EU

Einige Dienstleister verarbeiten Daten außerhalb der EU, vor allem in den USA, oder greifen von dort darauf zu:

  • Firebase Authentication (Google, USA): Daten deiner Anmeldung. Grundlage: der Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission für das EU-US Data Privacy Framework, für das Google LLC zertifiziert ist; ersatzweise Standardvertragsklauseln der EU-Kommission.
  • Firebase Cloud Messaging (Google): Benachrichtigungen auf Android. Grundlage wie oben.
  • Anmeldung mit Google: Was Google bei der Anmeldung selbst verarbeitet (Abschnitt 3), kann Google weltweit verarbeiten, auch in den USA. Google stützt Übermittlungen aus der EU nach eigenen Angaben auf das Data Privacy Framework, für das Google LLC zertifiziert ist, und wo nötig auf Standardvertragsklauseln; Auskunft dazu gibt Google.
  • Google Cloud und Google Workspace: Zugriff für Support aus Ländern außerhalb der EU, bei Workspace auch Speicherung ohne festen Ort. Grundlage: Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln im Vertrag mit Google.
  • Expo (650 Industries, Inc., USA): Mitteilungen und Updates. Grundlage: der Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission für das Data Privacy Framework, für das Expo zertifiziert ist; dazu unser Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit Expo und die Standardvertragsklauseln in den Bedingungen von Expo.
  • Mailjet: Zugriff für Support aus den USA. Grundlage: Standardvertragsklauseln im Vertrag mit Mailjet (Sinch); die dafür eingesetzten Dienstleister sind für das Data Privacy Framework zertifiziert.
  • Anthropic (Speicherung in den USA, Verarbeitung auch in Europa, Asien, Australien und weiteren Ländern), nur für Tests: Standardvertragsklauseln im Vertrag mit Anthropic Ireland, Limited.
  • Apple (Mitteilungen aufs iPhone): als Dienstleister von Expo; Expo gibt die Daten in den USA an Apple weiter und muss Apple vertraglich an dieselben Schutzpflichten binden, wie es das Data Privacy Framework für solche Weitergaben verlangt.

Das Data Privacy Framework trägt nur für Unternehmen und Verarbeitungen, die zertifiziert sind; die Liste der zertifizierten Unternehmen steht auf dataprivacyframework.gov. Die Standardvertragsklauseln und den Angemessenheitsbeschluss findest du auf den Seiten der EU-Kommission. Die Fassung im Vertrag mit einem Dienstleister schicken wir dir auf Anfrage an hallo@plunda.app.

25. Wie lange wir Daten speichern

Was du in PLUNDA anlegst, behalten wir, solange es dein Konto oder deine Adresse ohne App gibt. Technische Einträge, etwa Aufträge, Codes, Merkmale, Geräte, Versandnachweise und beendete Folgen, löschen wir spätestens 30 Tage, nachdem sie ihren Zweck erfüllt haben, oder mit den Daten, zu denen sie gehören. Eine Auskunftsdatei löschen wir, sobald wir sie dir geschickt haben, spätestens 30 Tage danach. Die Fristen stehen bei jedem Abschnitt; hier die wichtigsten:

DatenFrist
Kontobis du es löschst; endgültig 30 Tage danach (Abschnitt 26)
Konto, das 24 Monate niemand nutztgelöscht nach Vorwarnung 14 Tage vorher
Konto ohne Namen ohne Artikel90 Tage nach dem letzten Kontakt deines Handys
Angefangene Artikel auf dem Server30 Tage nach dem letzten Foto
Adresse ohne Appje nach Lage 30 Tage, 90 Tage oder 730 Tage (Abschnitt 10)
Nachweis deiner Wahl zu KI-Vorschlägensolange du KI-Vorschläge gewählt hast und dein Konto besteht; nach Widerruf oder Löschung des Kontos bis zum Ende des dritten Kalenderjahrs; hast du sie nie gewählt, bis zum Ende des dritten Kalenderjahrs nach deiner Wahl; nach der Löschung dein Konto und deine Adresse darin nur als Prüfwert
Nachweis einer Einwilligung in E-Mailssolange die Einwilligung besteht; danach bis zum Ende des dritten Kalenderjahrs nach der letzten solchen E-Mail, ohne solche E-Mail nach dem Ende der Einwilligung, auch nach dem Löschen von Konto oder Adresse
Meldungen und Eingriffe24 Monate
Nutzungsereignisse730 Tage, die Kennung deines Kontos darin 90 Tage
E-Mails in unserem Postfach12 Monate nach Abschluss deines Anliegens
Daten aus einem Testbis der Bericht steht, spätestens drei Monate nach dem Test
Protokolle des Servers30 Tage
Fehlerberichte90 Tage
Zähler gegen Missbrauch24 Stunden
Sicherungen der Datenbank30 Tage, Wiederherstellung auf einen Zeitpunkt 7 Tage
gelöschte Fotos bei Google Cloud7 Tage

26. Konto oder Daten löschen und was bleibt

Wie du dein Konto oder deine Daten löschen kannst, steht unter Hilfe.

In der App: Profil, „Konto löschen“. Vorher meldest du dich noch einmal an, bei einem Konto mit Apple über Apple; dann widerruft die App deine Anmeldung bei Apple. Ohne Konto löschst du im Profil mit „Meine Daten löschen“ dein Konto ohne Namen samt seiner Kennung bei Firebase.

Ohne App: Schreib an hallo@plunda.app, für ein Konto von dessen Adresse, ohne App von der Adresse, mit der du gefragt oder gefolgt bist. Wie es geht, steht auch unter plunda.app/hilfe. Nutzt du bei Apple eine Weiterleitungsadresse, meldest du dich am einfachsten mit Apple an und löschst in der App; sonst prüfen wir, dass das Konto zu dir gehört. Jede Löschung auf Antrag halten wir in unserem Protokoll der Eingriffe fest. Wir antworten innerhalb eines Monats.

Löschst du deinen Apple Account und ist Apple dein einziger Anmeldeweg, löschen wir dein Konto, sobald Apple uns das mitteilt.

Sofort löschen wir deinen Vornamen, deine E-Mail-Adresse, dein Profilfoto, die Adressen für Mitteilungen, Codes und deine Anmeldung bei Firebase. Deine Artikel entfernen wir, deine Listen und deine Seite sind für alle weg, dein Folgen endet, wer dir folgt, folgt dir nicht mehr, und eine Adresse ohne App, die an deinem Konto hängt, löschen wir mit. Hast du vor deinem Konto ohne App gefragt oder gefolgt und siehst diese Gespräche oder Listen nicht in der App, schreib uns von dieser Adresse an hallo@plunda.app; sonst löschen wir sie nicht mit. Auf dem Handy, auf dem du löschst, löscht die App deine angefangenen Artikel. Du bekommst eine E-Mail mit dem Datum der endgültigen Löschung; hast du die Anmeldung bei Apple erfolgreich widerrufen und eine Weiterleitungsadresse von Apple genutzt, kommt keine E-Mail mehr, weil Apple sie nicht mehr weiterleitet.

Nach 30 Tagen löschen wir den Rest deines Kontos endgültig: Listen, Links, Handys, Blockierungen und deine beendeten Folgen. Die 30 Tage sind die Zeit bis zur endgültigen Löschung, kein Weg zurück.

Was bleibt:

  • Was du anderen in Gesprächen geschrieben hast, bleibt bei ihnen lesbar, ohne deinen Namen; dort steht „Gelöschtes Konto“. Grund: Das Gespräch gehört auch der anderen Seite, etwa mit Absprachen zur Abholung, die sie weiter braucht. Was du selbst in eine Nachricht geschrieben hast, etwa deinen Namen, bleibt im Text stehen.
  • Der Titel eines entfernten Artikels, solange ein Gespräch dazu besteht.
  • Meldungen mit Momentaufnahme und festgehaltene Eingriffe, bis ihre 24 Monate um sind (Abschnitt 15).
  • Nutzungsereignisse ohne Bezug zu dir, bis ihre 730 Tage um sind.
  • Der Nachweis deiner Einwilligung in E-Mails mit Neuem aus Listen und von Personen, deine Adresse darin nur als Prüfwert, bis zum Ende des dritten Kalenderjahrs nach der letzten solchen E-Mail, ohne solche E-Mail nach dem Ende der Einwilligung (Abschnitt 11).
  • Der Nachweis deiner Wahl zu KI-Vorschlägen, dein Konto und deine Adresse darin nur als Prüfwert, höchstens bis zum Ende des dritten Kalenderjahrs nach der Löschung (Abschnitt 6).
  • Bei Firebase bis zu 180 Tage in den laufenden Systemen und den Sicherungen (Abschnitt 3).
  • E-Mails, die du uns geschrieben hast: nach dem Löschen bis zu 55 Tage wiederherstellbar bei Google und danach höchstens 180 Tage in Googles Systemen, außer ein Gesetz verlangt mehr (Abschnitt 16).
  • Deine Adresse als Kontakt bei Mailjet: Ist sie bei PLUNDA sonst nirgends mehr gespeichert, lassen wir sie dort löschen, frühestens einen Tag nach der letzten E-Mail an sie; Mailjet entfernt sie danach binnen 30 Tagen. Bis zum Auftrag behalten wir sie verschlüsselt, nur dafür (Abschnitt 13).
  • Gelöschte Fotos noch 7 Tage wiederherstellbar bei Google Cloud (Abschnitt 4).
  • Anfragen an die KI, die ein Prüfprogramm von Google für Missbrauch der KI hält, bis zu 90 Tage bei Google (Abschnitt 6).
  • In den Sicherungen unserer Datenbank, bis sie nach 30 Tagen von selbst wegfallen; eine Löschung wirkt nicht rückwirkend auf Sicherungen, die es schon gibt. Spielen wir eine Sicherung zurück, löschen wir danach noch einmal, was du inzwischen gelöscht hast (Abschnitt 19). Sicherungen, die wir von Hand anlegen, löschen wir nach höchstens 30 Tagen.
  • Kopien außerhalb von PLUNDA: E-Mails in fremden Postfächern, Links und Vorschauen in fremden Chats.
  • Angefangene Artikel auf anderen Handys, auf denen du angemeldet warst.

Ohne App: Löschen wir deine Adresse auf deinen Antrag, löschen wir sie samt Links und Folgen und nehmen deinen Namen aus den Gesprächen; deine Nachrichten bleiben bei der anderen Seite lesbar, ohne deinen Namen. Löschen wir deine Adresse von selbst, weil du 730 Tage nicht bei PLUNDA warst, bleiben dein Name und deine Nachrichten bei der anderen Seite.

27. Deine Rechte

Du hast das Recht,

  • Auskunft zu bekommen, welche Daten wir über dich verarbeiten, und eine Kopie davon (Art. 15 DSGVO),
  • falsche Daten berichtigen zu lassen (Art. 16 DSGVO); Vornamen, Profilfoto und Einstellungen änderst du in der App selbst,
  • Daten löschen zu lassen (Art. 17 DSGVO; Abschnitt 26),
  • die Verarbeitung einschränken zu lassen (Art. 18 DSGVO),
  • Daten, die du uns gegeben hast, in einem gängigen Format mitzunehmen (Art. 20 DSGVO); wir schicken sie dir als JSON-Datei, deine Fotos und Texte auf Anfrage dazu,
  • einer Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen zu widersprechen (Art. 21 DSGVO; Abschnitt 28),
  • eine Einwilligung jederzeit zu widerrufen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO), für KI-Vorschläge mit dem Schalter im Profil, für E-Mails mit Neuem aus Listen mit „E-Mails abstellen“; was bis dahin geschah, bleibt rechtmäßig,
  • nicht allein einer automatischen Entscheidung mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung unterworfen zu werden (Art. 22 DSGVO); wo PLUNDA automatisch ablehnt, steht das in den Abschnitten 7 und 8,
  • dich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren (Art. 77 DSGVO; Abschnitt 29).

So geht es: Schreib an hallo@plunda.app, am besten von der Adresse deines Kontos oder der Adresse, mit der du ohne App gefragt oder gefolgt bist, damit wir sehen, dass es um deine Daten geht. Weitere Angaben fragen wir nur, wenn wir dich sonst nicht zuordnen können. Wir antworten innerhalb eines Monats; braucht ein Antrag länger, sagen wir dir in diesem Monat, warum und wie lange.

28. Dein Recht auf Widerspruch

Widerspruch aus deiner besonderen Situation. Verarbeiten wir deine Daten auf Grundlage unseres berechtigten Interesses (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), kannst du dem jederzeit widersprechen, aus Gründen, die sich aus deiner besonderen Situation ergeben (Art. 21 Abs. 1 DSGVO). Dann verarbeiten wir diese Daten nicht mehr, außer wir haben zwingende schutzwürdige Gründe, die deine Interessen überwiegen, oder wir brauchen sie, um Rechtsansprüche geltend zu machen, auszuüben oder abzuwehren. Das betrifft zum Beispiel die Prüfung der Fotos (Abschnitt 7), die Wortliste (Abschnitt 8), die Seiten im Browser (Abschnitt 5), das Konto ohne Namen (Abschnitt 3), die Fehlerüberwachung (Abschnitt 17) und die Nutzungszahlen (Abschnitt 18); in jedem Abschnitt steht unter „Rechtsgrundlage“, ob es um unser berechtigtes Interesse geht. Schreib uns, was dich daran persönlich betrifft.

Widerspruch gegen die Prüfung der Fotos. Widersprichst du der Prüfung der Fotos auf deinem Handy (Abschnitt 7), prüfen wir deine Gründe und antworten dir innerhalb eines Monats. Weil die Prüfung andere vor Nacktbildern schützt und Apple und Google einen solchen Filter verlangen, überwiegen diese Gründe in der Regel; dann läuft die Prüfung weiter. Ein Foto brauchen wir dafür nicht, schick uns keins.

Widerspruch gegen E-Mails mit Neuem aus Listen. Diesen E-Mails widersprichst du jederzeit ohne Begründung (Art. 21 Abs. 2 und 3 DSGVO), mit „E-Mails abstellen“ unter jeder E-Mail, in der App, als Antwort auf eine unserer E-Mails oder an hallo@plunda.app. Danach schicken wir dir keine solchen E-Mails mehr.

Deinen Widerspruch schickst du formlos an hallo@plunda.app.

29. Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

Du kannst dich bei jeder Aufsichtsbehörde für Datenschutz beschweren, besonders in dem Land der EU, in dem du lebst oder arbeitest. Für uns zuständig ist:

Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA)
Promenade 18
91522 Ansbach
Postanschrift: Postfach 1349, 91504 Ansbach
Online-Beschwerde: www.lda.bayern.de/de/beschwerde.html

30. Was PLUNDA nicht tut und wie wir deine Daten schützen

Was PLUNDA nicht tut:

  • keine Werbung, keine Werbe-ID, kein Tracking über Apps und Seiten anderer hinweg, kein Analyseprogramm anderer Anbieter (Expo wertet IP-Adressen nur für eigene, zusammengefasste Statistiken aus, Abschnitt 21); unsere eigenen Nutzungszahlen stehen in Abschnitt 18,
  • kein Verkauf von Daten, keine Weitergabe für Werbung,
  • keine Werbung für PLUNDA mit deinen Fotos und Texten, außer du erlaubst es uns im Einzelfall ausdrücklich,
  • keine Bezahlung und keine Zahlungsdaten; ob, an wen und zu welchem Preis etwas den Besitzer wechselt, erfassen wir nicht,
  • kein Standort: kein Ortsfeld, und die App nimmt den Ort aus deinen Fotos heraus,
  • kein Zugriff auf Kontakte, Adressbuch oder Mikrofon,
  • keine Messung, ob du eine E-Mail öffnest oder einen Link antippst,
  • keine Sitzungsaufzeichnung und keine Bildschirmfotos in der Fehlerüberwachung,
  • keine KI an E-Mails, die du uns schreibst.

Wie wir deine Daten schützen: Die App und unsere Seiten sprechen mit unserem Server über verschlüsselte Verbindungen (HTTPS). Fotos liegen in einem Speicher ohne öffentlichen Zugang und sind nur über befristete Adressen abrufbar. Codes aus E-Mails zu deinem Konto speichern wir nur als Prüfwert. Unsere Cookies sind für Skripte auf der Seite nicht lesbar, außer plunda_app. Unsere Seite für den Betrieb ist nur über eine eigene Anmeldung bei Google erreichbar, und jeder Eingriff dort wird festgehalten. Schlüssel liegen in einem eigenen Tresor bei Google Cloud, nicht im Programmcode.

31. Änderungen dieser Erklärung

Ändert sich, wie PLUNDA deine Daten verarbeitet, passen wir diese Erklärung an. Oben steht, seit wann sie gilt. Bei wesentlichen Änderungen, die dich betreffen, sagen wir es dir vorher: mit Konto in der App beim nächsten Öffnen, ohne App und bei gesperrtem Konto per E-Mail an deine bestätigte Adresse. Braucht eine neue Verarbeitung deine Einwilligung, fragen wir dich vorher neu; eine geänderte Erklärung ersetzt keine Einwilligung.

Lizenzen

Chango

Copyright (c) 2011 Fontstage (info@fontstage.com), with Reserved Font Names, 'Chango', SIL Open Font License 1.1

Lizenztext
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development of collaborative font projects, to support the font creation
efforts of academic and linguistic communities, and to provide a free and
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redistributed and/or sold with any software provided that any reserved
names are not used by derivative works. The fonts and derivatives,
however, cannot be released under any other type of license. The
requirement for fonts to remain under this license does not apply
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"Font Software" refers to the set of files released by the Copyright
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must be distributed entirely under this license, and must not be
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TERMINATION
This license becomes null and void if any of the above conditions are
not met.

DISCLAIMER
THE FONT SOFTWARE IS PROVIDED "AS IS", WITHOUT WARRANTY OF ANY KIND,
EXPRESS OR IMPLIED, INCLUDING BUT NOT LIMITED TO ANY WARRANTIES OF
MERCHANTABILITY, FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE AND NONINFRINGEMENT
OF COPYRIGHT, PATENT, TRADEMARK, OR OTHER RIGHT. IN NO EVENT SHALL THE
COPYRIGHT HOLDER BE LIABLE FOR ANY CLAIM, DAMAGES OR OTHER LIABILITY,
INCLUDING ANY GENERAL, SPECIAL, INDIRECT, INCIDENTAL, OR CONSEQUENTIAL
DAMAGES, WHETHER IN AN ACTION OF CONTRACT, TORT OR OTHERWISE, ARISING
FROM, OUT OF THE USE OR INABILITY TO USE THE FONT SOFTWARE OR FROM
OTHER DEALINGS IN THE FONT SOFTWARE.

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Copyright 2022 The Figtree Project Authors (https://github.com/erikdkennedy/figtree), SIL Open Font License 1.1

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huggingface.co/Marqo/nsfw-image-detection-384

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